Die LEAG-Tochter SERO Lausitz hat ihr Sekundärrohstoffzentrum im Industriepark Cottbus-Ost erweitert. Am heutigen Mittwoch wurde eine neue Baumischsortieranlage offiziell in Betrieb genommen. Rund zwei Millionen Euro investierte SERO Lausitz in die Anlage, die künftig mehr Abfälle verarbeiten und zusätzliche Wertstoffe für das Recycling zurückgewinnen soll.
SERO Lausitz erweitert Recyclingkapazitäten in Cottbus
Mit der Inbetriebnahme der neuen Baumischsortieranlage baut SERO Lausitz seine Kapazitäten im Sekundärrohstoffzentrum im Industriepark Cottbus-Ost weiter aus. LEAG-Vorstandsvorsitzender Adi Roesch und SERO-Geschäftsführer Lars Benack nahmen die Anlage am Mittwoch offiziell in Betrieb.
Das Unternehmen investierte rund zwei Millionen Euro in die neue Technik. SERO Lausitz ist eine Tochtergesellschaft der LEAG und hat ihre Geschäftstätigkeit vor rund zwei Jahren auf den ehemaligen Tagesanlagen des Tagebaus Jänschwalde aufgenommen. Das Unternehmen behandelt Baurestmassen und weitere Abfälle, bereitet diese auf und führt verwertbare Materialien als Sekundärrohstoffe wieder dem Stoffkreislauf zu.
So werden unter anderem Betonabfälle zu Splitt unterschiedlicher Körnungen verarbeitet und anschließend der Baustoffindustrie zur Verfügung gestellt. Außerdem gehören die Aufbereitung von Gleisschotter sowie Böden verschiedener Qualitätsstufen zum Leistungsspektrum.
Neue Anlage soll Gewerbe- und Sperrmüll sortieren
Nach Angaben von SERO Lausitz wurden im vergangenen Geschäftsjahr rund 100.000 Tonnen Abfälle angenommen und behandelt. Mit der neuen Baumischsortieranlage soll nicht nur die Kapazität steigen. Erstmals können im Sekundärrohstoffzentrum nun auch Gewerbe- und Sperrmüll vollständig behandelt und sortiert werden.
Die maximale Durchsatzleistung des Standortes erhöht sich laut Unternehmen auf bis zu 40 Tonnen pro Stunde. Bei Volllast könnten damit jährlich bis zu 150.000 Tonnen Material verarbeitet werden.
Weniger Staub und mehr Wertstoffrückgewinnung
Die neue Anlage wird vollständig innerhalb einer Halle betrieben. Nach Angaben des Unternehmens soll dies die Lärm- und Staubemissionen gegenüber der bisherigen Arbeitsweise im Freien reduzieren. Zusätzlich verfügt die Sortieranlage über ein Staubniederhaltungssystem, das Schaum statt Wasser einsetzt. Der Schaum soll Staubpartikel effektiver binden und länger festhalten.
Wie die LEAG weiter mitteilte, entstehen am Ende des Sortierprozesses nicht nur Ersatzbrennstoffe als Alternative zu fossilen Brennstoffen. Gleichzeitig sollen verwertbare Materialien zurückgewonnen und erneut dem Stoffkreislauf zugeführt werden.
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Red. / Presseinformation




