Der FC Energie Cottbus hat sich beim 1. FC Heidenheim ein 1:1 erkämpft. Trotz zahlreicher krankheitsbedingter Ausfälle gingen die Lausitzer durch Lucas Copado in der 40. Minute in Führung. Kurz nach der Pause gelang den Gastgebern durch einen abgefälschten Schuss von Oualid Mhamdi der Ausgleich. Anschließend geriet Energie zunehmend unter Druck, konnte sich aber auch dank starker Paraden von Marcel Lotka und einiger vergebener Heidenheimer Großchancen einen Auswärtspunkt sichern.
Energie trotz Personalsorgen mit starkem Beginn
Trainer Claus-Dieter Wollitz musste seine Mannschaft im Vergleich zum 1:1 gegen Nürnberg auf mehreren Positionen verändern. Krankheitsbedingt fehlten unter anderem Justin Butler, Leonardo Bittencourt und Moritz Hannemann. Dafür rückten Dmytro Bogdanov im Angriff, Tim Campulka im defensiven Mittelfeld und Fousseny Doumbia in der Abwehr in die Startformation. Energie begann damit in einer etwas defensiveren Grundordnung. Die Kapitänsbinde trug Tolcay Cigerci.
Trotz der Umstellungen erwischten die Cottbuser einen starken Start. Bereits in der ersten Minute zog Lucas Copado aus der zweiten Reihe ab und zwang Heidenheims Torhüter Thomas Dähne zur ersten Parade. Der Keeper klärte zur Ecke, nach der Doumbia mit einem Nachschuss ebenfalls gefährlich wurde, das Tor jedoch verfehlte.
In der 9. Minute bot sich dem FCE die nächste große Möglichkeit. Lukas Michelbrink leitete den Angriff mit einer artistischen Hackenablage auf Cigerci ein. Dessen Schlenzer konnte Dähne mit einer starken Parade und der rechten Hand gerade noch entschärfen.
Heidenheim wird stärker, Copado trifft
Anschließend kamen die Gastgeber besser in die Begegnung. In der 19. Minute musste Marcel Lotka erstmals ernsthaft eingreifen und parierte einen Abschluss von Paul Henrich. Den Nachschuss verhinderte die Cottbuser Defensive. Nur zwei Minuten später wurde es nach einem Heidenheimer Freistoß erneut gefährlich. Patrick Mainka setzte den Ball nach einer Hereingabe knapp am rechten Pfosten vorbei.
Heidenheim erhöhte nun den Druck und lief die Cottbuser früh an. In der 30. Minute lag der Ball dann tatsächlich im Netz. Budu Zivzivadze hatte getroffen, doch der Schiedsrichterassistent hob die Fahne. Wegen einer Abseitsposition zählte der Treffer nicht.
Obwohl die Gastgeber zunehmend besser ins Spiel fanden, schlug Energie in der 40. Minute zu. Nach einer gut herausgespielten Gelegenheit bediente Cigerci den mitgelaufenen Copado, der zur 1:0-Führung für die Lausitzer vollendete. Mit diesem Vorsprung ging es in die Kabinen.

Heidenheim gleicht unmittelbar nach der Pause aus
Die Gastgeber kamen mit deutlich mehr Schwung aus der Halbzeit. Bereits in der 49. Minute wurde es gefährlich. Der eingewechselte Marcel Costly kam zunächst zum Abschluss, kurz darauf führte eine Ecke zum Ausgleich. Oualid Mhamdi zog aus dem Rückraum ab, sein Schuss wurde von Tim Campulka unhaltbar abgefälscht und landete zum 1:1 im Cottbuser Tor.
VollzeitLand- und Baumaschinenmechatroniker (m/w/d)Binderholz Oberrot | Baruth GmbH · Baruth/MarkZur Stelle →Alle 416 Stellen in Südbrandenburg →Für Campulka war die Begegnung wenig später beendet. Der angeschlagene Mittelfeldspieler musste in der 52. Minute ausgewechselt werden, für ihn kam Ryan Malone.
Heidenheim blieb anschließend klar am Drücker. Die Gastgeber setzten sich immer wieder in der Cottbuser Hälfte fest und erspielten sich eine Gelegenheit nach der anderen. In der 56. Minute wurde ein weiterer Abschluss von Costly nach einer Ecke gerade noch abgewehrt.
Die personellen Möglichkeiten von Wollitz waren dabei deutlich eingeschränkt. Durch die zahlreichen krankheits- und verletzungsbedingten Ausfälle saßen mit Kevin Kratzsch und Maximilian Böhnke gleich zwei Torhüter auf der Ersatzbank. Dazu gehörten unter anderem die jungen Fabian Balg, Jannis Zaydan und Aron Reschke zum Aufgebot.
Pfosten rettet Energie vor dem Rückstand
In der 63. Minute hatte Energie großes Glück. Costly kam erneut zu einer Großchance, brachte den Ball an Lotka vorbei, traf allerdings nur den Innenpfosten. Die Cottbuser überstanden damit auch diese gefährliche Situation.
Zwei Minuten später reagierte Wollitz mit einem Doppelwechsel. Jannis Boziaris ersetzte Leon Guwara, Jannis Zaydan kam für Doumbia in die Partie. Heidenheim ließ nicht locker. In der 70. Minute setzte Zivzivadze einen Kopfball aus spitzem Winkel ans Außennetz. Die Gastgeber waren mittlerweile deutlich überlegen, ließen aber weiterhin beste Möglichkeiten ungenutzt.
In der 79. Minute stand erneut Lotka im Mittelpunkt. Alessandro Vogt kam aus kurzer Distanz zum Schuss aus der Drehung, doch der Cottbuser Schlussmann verhinderte mit einer starken Parade den Rückstand. Wollitz brachte in der 82. Minute mit Christian Kinsombi für Bogdanov noch einmal einen frischen Spieler. Energie versuchte in dieser Phase vor allem, dem Dauerdruck standzuhalten und den Punktgewinn über die Zeit zu retten.
Erneutes Abseitstor und ein Punkt für Cottbus
In der 85. Minute lag der Ball dann erneut im Cottbuser Tor. Doch wie schon in der ersten Halbzeit wurde der Heidenheimer Treffer wegen einer Abseitsposition nicht anerkannt. Es blieb beim 1:1.
Am Ende rettete Energie den Punkt über die Zeit. Nach einer guten ersten Halbzeit und der Führung durch Copado gerieten die Lausitzer im zweiten Durchgang zunehmend unter Druck. Heidenheim hatte mehrere hochkarätige Chancen auf den Sieg, scheiterte jedoch am Aluminium, an Lotka oder an der eigenen Chancenverwertung. Angesichts der personellen Probleme und der deutlichen Heidenheimer Überlegenheit nach der Pause war das Unentschieden für die Cottbuser ein glücklicher, aber hart erkämpfter Auswärtspunkt.
Für den FCE geht es am kommenden Freitag, 30. Oktober, mit einem Heimspiel weiter. Um 18:30 Uhr empfängt Energie den VfL Bochum im LEAG Energie Stadion.
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Die Saison 2026/2027 des FCE – Spielberichte im Überblick
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9. Spieltag: 1. FC Heidenheim 1:1 FC Energie Cottbus
red. / [lb]













