Zum Jahreswechsel ändern sich die Bedingungen für den Einsatz von Biokraftstoffen im Straßenverkehr. Es gilt die neue Treibhausgas-Quote (THG-Quote). Ab 2015 muss die Mineralölwirtschaft ihre Klimaemissionen um 3,5 Prozent reduzieren. Die THG-Minderungs-Quote löst die seit 2007 existierende alte Biokraftstoff-Quote ab. Diese schrieb einen Mengenanteil von mindestens 6,25 Prozent an Biokraftstoffen am gesamten Kraftstoffabsatz vor. Mit dieser Änderung hat der Gesetzgeber den Wettbewerb um den klimafreundlichsten Biokraftstoff eröffnet. Je höher die Einsparung des Biosprits ist, desto schneller ist im Markt die neue Zielvorgabe von 3,5 Prozent erreicht.
Die Biokraftstoff-Branche hat bereits große Anstrengungen unternommen, um Biokraftstoffe noch klimafreundlicher zu produzieren. Biodiesel ist heute schon über 50 Prozent besser als fossiler Sprit, so OVID. Im Gegensatz dazu verschlechtert sich die Klimabilanz von fossilem Erdöl immer mehr. Laut einer aktuellen Ecofys-Studie sind vor allem unkonventionelle Öle (Marginal Oil), wie zum Beispiel Schieferöl, dreimal schmutziger als Biokraftstoffe.
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Quelle & Bild: OVID Verband der ölsaatenverarbeitenden Industrie in Deutschland e.V.
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