Von klassischen Orchesterklängen über Jazz und Swing bis hin zu mitreißenden Tanzrhythmen: Das Staatstheater Cottbus lädt am 30. Oktober um 20 Uhr und am 1. November um 19 Uhr zum 2. Philharmonischen Konzert ins Große Haus ein. Wie das Theater mitteilte, stehen unter dem Titel „Im gleichen Takt“ vier Werke auf dem Programm, die unterschiedliche Musikrichtungen, kulturelle Einflüsse und Epochen miteinander verbinden. Unter der musikalischen Leitung von Johannes Zurl präsentiert das Philharmonische Orchester Kompositionen, die von klassischen Klängen über Jazz und Swing bis hin zu ironischen und ernsten Tönen reichen. Im Mittelpunkt steht dabei der gemeinsame Rhythmus, der die unterschiedlichen musikalischen Welten miteinander verbindet.
Philharmonisches Konzert verbindet Musikwelten
Mit dem Konzert „Im gleichen Takt“ widmet sich das Philharmonische Orchester des Staatstheaters Cottbus unterschiedlichen musikalischen Traditionen. Die vier ausgewählten Kompositionen stammen aus verschiedenen Jahrzehnten und greifen Einflüsse aus Tanz, Jazz, Swing und klassischer Orchestermusik auf. Nach Angaben des Staatstheaters bildet der Rhythmus das verbindende Element der Werke. Dabei zeigt das Programm, wie Komponisten aus unterschiedlichen Zeiten und kulturellen Hintergründen musikalische Traditionen aufgreifen und auf ihre eigene Weise verarbeiten.
Den Auftakt macht „Colonial Dance“ der amerikanischen Komponistin Florence Price. Sie schrieb das Werk um 1930, als ihr als afroamerikanischer Frau der Zugang zu den großen Konzertbühnen weitgehend verwehrt blieb. In ihrer Komposition verbindet Price afroamerikanische Tanztraditionen mit dem Klang eines spätromantischen Orchesters. Damit treffen unterschiedliche musikalische Einflüsse innerhalb eines Orchesterwerks aufeinander.
Anschließend stehen die „Four Black American Dances“ von Carlos Simon auf dem Programm. Die Komposition entstand 2020 und knüpft an musikalische Wurzeln an, die bereits Florence Price in ihren Werken aufgriff. Simon verarbeitet dabei Elemente aus Gospel, Blues und Jazz und verbindet diese mit dem Klang eines großen Sinfonieorchesters. Zwischen beiden Werken liegen fast neun Jahrzehnte, dennoch bestehen Gemeinsamkeiten in den musikalischen Traditionen, auf die sich die Komponisten beziehen.
Klarinettenkonzert verbindet Klassik und Swing
Mit dem Klarinettenkonzert von Aaron Copland verändert sich anschließend die musikalische Ausrichtung. Das Werk verbindet Elemente klassischer Orchestermusik mit Einflüssen aus dem Swing. Den Solopart übernimmt Klarinettist Alexander Muhr, der gemeinsam mit dem Philharmonischen Orchester unter der musikalischen Leitung von Johannes Zurl auftritt. Im Mittelpunkt steht dabei das Zusammenspiel zwischen der Klarinette und dem Orchester. Während die vorherigen Kompositionen vor allem verschiedene Tanztraditionen aufgreifen, verbindet Coplands Werk klassische Musik mit einer weiteren amerikanischen Musikrichtung. So setzt sich der Wechsel zwischen unterschiedlichen musikalischen Ausdrucksformen im Verlauf des Konzerts fort.
Schostakowitschs Sinfonie bildet den Abschluss
Zum Abschluss erklingt die 9. Sinfonie von Dmitri Schostakowitsch aus dem Jahr 1945. Das Werk entstand nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs, als von dem Komponisten eine monumentale musikalische Würdigung des Sieges erwartet wurde. Schostakowitsch entschied sich jedoch für einen anderen Weg und schuf eine vergleichsweise kurze Sinfonie, die sich deutlich von diesen Erwartungen unterschied.
Statt einer groß angelegten triumphalen Komposition prägen Leichtigkeit, musikalischer Witz und Ironie das Werk. Gleichzeitig treten immer wieder ernste Töne hervor. Durch diese Gegensätze erhält die Sinfonie einen eigenen Charakter innerhalb des Konzertprogramms. Schostakowitsch spielt dabei mit den Erwartungen an seine Musik und setzt auf einen Wechsel zwischen scheinbarer Unbeschwertheit und ernsteren musikalischen Passagen.
Wie das Staatstheater in seiner Pressemitteilung erläutert, verbindet alle vier Werke ihr musikalischer Puls. Dieser entsteht mal aus Tanzrhythmen, mal aus Jazz und Swing oder aus dem bewussten Spiel mit musikalischen Erwartungen. Unter dem Titel „Im gleichen Takt“ führt das Programm damit durch unterschiedliche Epochen und musikalische Traditionen.
Top-StelleVollzeitBewerbung bis 31.10.Baumaschinisten, Hilfsgeräte- und Anlagenfahrer im Tagebau (m/w/d)GMB GmbH · DissenchenZur Stelle →Alle 419 Stellen in Südbrandenburg →Das 2. Philharmonische Konzert findet am 30. Oktober 2026 um 20 Uhr sowie am 1. November 2026 um 19 Uhr im Großen Haus des Staatstheaters Cottbus statt. Eintrittskarten sind über den Besucherservice des Staatstheaters im Großen Haus am Schillerplatz 1 erhältlich. Außerdem können Interessierte telefonisch unter 0355 7824 242 sowie online über die Internetseite des Staatstheaters Cottbus Karten erwerben.
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Red. / Presseinformation
Bild: Ron Petrass















