Um den massiven Wasserverlust von Seen im Umfeld des Tagebaus Jänschwalde einzudämmen, wird der Braunkohle-Bergbaubetreiber LEAG jetzt per bergrechtlicher Anordnung dazu verpflichtet, die Wasserstände im Pinnower See, Kleinsee, Großsee und Deulowitzer See wiederherzustellen. Dies haben heute Vertreter des Landesbergamtes und des Umweltministeriums in Cottbus bekannt gemacht.
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Dafür soll über neue Brunnen das Grundwasser angezapft werden und das Wasser zur Stabilisierung in die Seen geleitet werden. Der Bergbaubetreiber wird für die Maßnahmen nicht nur verantwortlich sein, sondern er muss auch die Kosten von zunächst etwa 3 Millionen Euro tragen. Die Maßnahmen sollen bereits im nächsten Frühjahr starten, hieß es von der LEAG.
Heide Schinowsky fordert, dass alle Unterlagen und Monitoringberichte zum Wasserverlust öffentlich einsehbar sein müssen – auch die, die im Besitz der LEAG sind, das ist bisher nicht der Fall. „Über das Jahr 2010 als Referenzstand muss nochmal geredet werden“, sagte sie und erklärt weiter: „Laut Vertretern des Umweltministeriums sei erst ab diesem Jahr ein signifikanter bergbaulicher Einfluss festzustellen. Ob das wirklich zutrifft, müsse mit Blick in die entsprechenden Unterlagen geprüft werden.“




