Der FC Energie Cottbus hat die Länderspielpause für einen durchaus gelungenen Test beim polnischen Meister Lech Poznań genutzt. Am Tag der Deutschen Einheit trennten sich beide Mannschaften mit 2:2. Justin Butler brachte den FCE bereits in der ersten Minute in Führung, nach der Pause traf Christian Kinsombi sehenswert per Hacke zum zwischenzeitlichen 2:1.
Guwara in der Cottbuser Startelf
Trainer Claus-Dieter Wollitz schickte Marcel Lotka im Tor sowie King Manu und Tim Campulka in der Innenverteidigung auf den Platz. Ebenfalls von Beginn an dabei waren Henry Rorig, Dominik Pelivan, Christian Kinsombi, Tolcay Cigerci, Moritz Hannemann, Jannis Boziaris und Justin Butler.
Für eine kleine Überraschung sorgte Leon Guwara. Der Außenverteidiger hatte Energie verlassen und bislang keinen neuen Verein gefunden, trainierte zuletzt aber weiterhin als Gast bei den Rot-Weißen mit. In Poznań stand er nun sogar in der Cottbuser Startformation. Ob sich daraus möglicherweise noch einmal eine erneute Verpflichtung entwickelt, ist derzeit offen.
Sportlich erwischte Energie einen Traumstart. Noch keine Minute war gespielt, da brachte Justin Butler die Gäste bereits mit 1:0 in Führung. Auch danach blieb Cottbus offensiv aktiv. In der 6. Minute lief Boziaris auf den gegnerischen Keeper zu und legte noch einmal nach links ab, die Poznańer Defensive war jedoch aufmerksam und klärte die Situation.
Vier Minuten später fiel allerdings der Ausgleich. Yannick Agnero traf mit einem sehenswerten Abschluss zum 1:1.
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Energie hält gegen polnischen Meister gut mit
Auch danach zeigte der FCE einen engagierten Auftritt und hielt gegen den amtierenden polnischen Meister mehr als ordentlich dagegen. Nach rund 25 Minuten war die Begegnung weitgehend ausgeglichen.
Offensiv versuchte Energie immer wieder, den schnellen Butler mit langen Bällen in Szene zu setzen. In der Defensive machte vor allem King Manu einen souveränen Eindruck und entschärfte mehrere Situationen mit konsequenter Zweikampfführung. Weitere Treffer fielen bis zum Seitenwechsel nicht, sodass es mit einem 1:1 in die Kabinen ging.
Zur zweiten Halbzeit wechselte Wollitz dreimal. Unter anderem kamen Axel Borgmann für Guwara und Ryan Malone für Campulka in die Partie.
Kinsombi trifft sehenswert per Hacke
Wie schon im ersten Durchgang startete Energie auch nach der Pause stark. In der 49. Minute spielten die Cottbuser eine gelungene Kombination aus, die Kinsombi sehenswert per Hacke zur erneuten Führung vollendete – 2:1 für den FCE.
Zehn Minuten später war sogar das 3:1 möglich. Cigerci kam zum Abschluss, scheiterte allerdings an einer guten Reaktion des Poznańer Torhüters. Stattdessen glichen die Gastgeber in der 65. Minute aus. Leo Bengtsson nahm eine präzise Seitenverlagerung gefühlvoll herunter und vollendete anschließend zum 2:2.
In der 75. Minute bekam Lech Poznań nach einem Foul von Rorig einen durchaus diskutablen Elfmeter zugesprochen. Agnero trat an, setzte den Ball allerdings nur an den Pfosten. Auch der Nachschuss landete nicht im Cottbuser Tor. Im Laufe der zweiten Halbzeit bekamen beim FCE unter anderem auch Jannis Zaydan und Joey Taubeneck Einsatzzeit.
So blieb es beim 2:2. Energie zeigte beim amtierenden polnischen Meister einen engagierten Testspielauftritt, hielt über weite Strecken gut mit und ging in beiden Halbzeiten früh in Führung. In einer Woche wird es für die Cottbuser wieder ernst: Dann geht es in der 2. Bundesliga auswärts in Darmstadt weiter.
Die Saison 2026/2027 des FCE – Spielberichte im Überblick
1. Spieltag: FC Energie Cottbus 3:1 Hannover 96 ->> Spielbericht & Bilder
2. Spieltag: Arminia Bielefeld 3:0 FC Energie Cottbus ->> Spielbericht & Bilder
1. Runde DFB-Pokal: FC Energie Cottbus 0:2 FC Augsburg ->> Spielbericht & Bilder
3. Spieltag: FC Energie Cottbus 3:4 Greuther Fürth ->> Spielbericht & Bilder
4. Spieltag: VfL Wolfsburg 4:4 FC Energie Cottbus ->> Spielbericht & Bilder
5. Spieltag: Karlsruher SC 0:3 FC Energie Cottbus ->> Spielbericht & Bilder
6. Spieltag: FC Energie Cottbus 1:1 FC St. Pauli ->> Spielbericht & Bilder
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Red. [lb]








