Das Kur- und Wellnesshaus Spree Balance in Burg (Spreewald) ist Finalist beim Großen Preis des Mittelstandes 2026. Für das Hotel war es die erste Nominierung. Die Oskar-Patzelt-Stiftung würdigte bei der Gala in Würzburg vor allem den Umgang mit Mitarbeitenden und Umwelt.
Spree Balance bei erster Nominierung gleich im Finale
Die Auszeichnungen für Berlin und Brandenburg wurden am 26. September in Würzburg vergeben. In der Wettbewerbsregion gab es zwei Preisträger und vier Finalisten. Neben Spree Balance kommt mit der Confiserie Felicitas aus Hornow ein zweiter Finalist aus dem Landkreis Spree-Neiße. Beide Unternehmen hatte die caleg Schrank und Gehäusebau GmbH aus Calau nominiert, die selbst schon mehrfach ausgezeichnet wurde.
Spree Balance wird von Helmut und Antje Kollasch geführt. Zum Haus gehören 38 Zimmer und Suiten, das Restaurant „Konrad’s“ und die Wellness Lounge „Balance“ mit Massagen, Kosmetik und Anwendungen für Paare.
Nachhaltigkeit und Arbeitgeberqualität überzeugen die Jury
In der Laudatio hebt die Stiftung hervor, dass Spree Balance einen eigenen Nachhaltigkeitsmanager ausgebildet hat. Abfall und Wasserverbrauch werden erfasst, statt Papiermappen gibt es digitale Informationen auf den Zimmern. Gäste, die auf die tägliche Zimmerreinigung verzichten, werden belohnt. Strom und Wärme liefert ein Blockheizkraftwerk, für Elektroautos und E-Bikes gibt es Lademöglichkeiten. Das Hotel beteiligt sich zudem am Frühjahrsputz im Ort.
Unterstützt wird das Kinderhospiz Pusteblume in Burg, mit Spenden, einer Bibliothek und günstigeren Wellnessanwendungen für betroffene Familien. Auch die Arbeitsbedingungen spielen in der Begründung eine große Rolle. Laut Laudatio sind alle Stellen besetzt und die Fluktuation ist gering. Die Bezahlung liegt über dem Durchschnitt, dazu kommen ein 13. Monatsgehalt, betriebliche Altersvorsorge und kostenloses Essen. Auf Gewinn werde notfalls verzichtet, um Mitarbeitende zu halten. Die Stiftung nennt das Haus einen „Leuchtturm für Nachhaltigkeit, Arbeitgeberqualität und gelebte Verantwortung“ im Spreewald.
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Preisträger aus Südbrandenburg seit dem Jahr 2001
Unternehmen aus der Region sind beim Großen Preis des Mittelstandes keine Unbekannten. Nach der Auszeichnungsliste der Stiftung gingen seit 2001 in der Wettbewerbsregion Berlin und Brandenburg 14 Preise an Firmen aus Südbrandenburg:
- 2001 OPPITZ Dienstleistungen, Massen
- 2004 Landkost-Ei, Bestensee
- 2006 Fränkische Rohrwerke, Schwarzheide
- 2007 uesa, Uebigau-Wahrenbrück
- 2008 Bäckerei Dreißig, Guben, und Ortrander Eisenhütte, Ortrand
- 2009 Glas- und Industriereinigung Zimmermann, Luckau
- 2010 Seramun Diagnostica, Heidesee
- 2013 caleg Schrank und Gehäusebau, Calau
- 2014 Medizintechnik und Sanitätshaus Harald Kröger, Massen
- 2016 Orthopädie- und Reha-Team Zimmermann, Cottbus
- 2022 EFEN, Uebigau-Wahrenbrück
- 2023 Gexx aeroSol, Wildau
- 2024 Mende Group, Massen
Die höhere Stufe Premier erreichten die uesa 2018 und caleg 2020. Die uesa erhielt 2020 außerdem eine Auszeichnung für das Lebenswerk. Als Kommune des Jahres wurden 2014 die Stadt Senftenberg und 2016 der Regionale Wachstumskern Westlausitz geehrt. Finalisten wurden unter anderem ZEDAS aus Senftenberg 2017 und Lausitzer Kabel Service aus Lauchhammer 2019. Ein Preis ging in diesem Jahr nicht nach Südbrandenburg. Auf der Juryliste 2026 standen aber sieben Unternehmen aus der Region, eine Übersicht steht im Beitrag über die Confiserie Felicitas. Grundlage sind die Mitteilung der Oskar-Patzelt-Stiftung und die Laudatio auf Spree Balance.
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Red. / Presseinformation


























