Gaulands Auftritt ist ein Affront für die Stadt Cottbus
„Herz statt Hetze – Cottbus für alle“ ist das Motto einer Kundgebung und kleinen Demonstration zu der das Bündnis Cottbus Nazifrei!, gemeinsam mit vielen anderen Organisationen, am Mittwoch, den 04.11., aufruft. Es soll ein positives Zeichen aus der Stadt gesendet werden: Wir sind weltoffen und solidarisch! Und gerade deshalb ist der Auftritt Gaulands am Tag der Eröffnung des osteuropäischen Filmfestivals ein Affront.
„Alexander Gauland will sich und seine Partei profilieren – auf dem Rücken der Stadt Cottbus und der guten internationalen Kontakte. Wir fordern Herrn Gauland auf, dies zu unterlassen und die Veranstaltung abzusagen!“ erklärt Jakob Lupus (26) von Cottbus Nazifrei! „Wir haben in Cottbus kein Flüchtlingsproblem, wir haben ein Problem mit rechten Gewalttätern, die Studierende und Flüchtlinge überfallen.“
In dieser Atmosphäre, in der Neonazis und „besorgte Bürger“ das friedliche Zusammenleben gefährden und Angst und Vorurteile schüren – wie am letzten Freitag – ist die Zivilgesellschaft gefragt. Deshalb soll es in der Innenstadt am 4. November ab 18.00 Uhr drei Kundgebungen geben, am Stadtbrunnen (Heronplatz), am Altmarkt und an der Oberkirche. Eine kleine Demonstration zieht dann vom Heronplatz zum Oberkirchplatz, wo es mehrere Stände geben wird und alle ihre Wünsche und Forderungen auf einem großen Transparent verewigen können. Kreative Aktionen der Teilnehmenden sind nicht nur willkommen, sondern erwünscht.
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In Cottbus gibt es so viele positive Aktionen: Menschen spenden Kleidung, Geld und nehmen sich Zeit für die neu Angekommenen. Flüchtlinge verschenken Blumen als Dankeschön für die Gastfreundschaft. Es finden Willkommens- und Begegnungsfeste statt. Viele Organisationen haben ihr Veranstaltungen für Flüchtlinge geöffnet. „Cottbus schafft das!“ sollte das Signal sein.
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Quelle: Cottbus Nazifrei!




