Am Sonntag (09. Dezember 2012) wird die einjährige Sperrung im Grunewald aufgehoben. Die RegionalExpress-Linien RE1 und RE7 fahren dann wieder direkt und ohne Umweg ins Berliner Stadtzentrum. Aber auch die Qualität des Verkehrsangebots wird sich deutlich erhöhen: Durch den Einsatz neuer Fahrzeuge (Talent 2) auf dem RE7 kann die Reisezeit nach Dessau um 15 bis 20 Minuten verringert werden.
Die Züge des RE1 werden mit spurstärkeren Lokomotiven bespannt. Das bedeutet auch, dass nun endlich der bestellte RE-Halt in Berlin-Charlottenburg möglich ist, ohne die Reisezeit insgesamt zu erhöhen.
Berlins Verkehrssenator Michael Müller freut sich, dass die Erneuerung der Bahnstrecke durch den Grunewald termingerecht abgeschlossen wurde: „Nach einem Jahr Bauarbeiten geht es jetzt Schlag auf Schlag. Auf der AVUS rollt der Autoverkehr wieder und für alle Bahnfahrer heißt es nun auch wieder freie Fahrt auf der Magdeburger Bahn – sogar mit zusätzlichem Halt in Berlin-Charlottenburg. Dadurch verkürzt sich für viele Fahrgäste die Reisezeit nochmals erheblich.“
Brandenburgs Verkehrsminister Jörg Vogelsänger: „Mit der Wiedereröffnung der wichtigsten Pendlerverbindung zwischen der brandenburgischen Landeshauptstadt und Berlin kann nun auch der Fahrplan für den RE1 verdichtet werden. Für Potsdam ergibt sich mit den Fahrten der Linien RB21 und RB22 bis Berlin-Friedrichstraße eine Verdoppelung des Angebots in den Hauptverkehrszeiten. Das Umsteigen im Potsdamer Hauptbahnhof kann für viele entfallen. Nun muss noch der zusätzliche Bahnsteig in Griebnitzsee kommen. Dann sind auch die Potsdamer Unistandorte optimal angebunden.“
Quelle: Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg GmbH (VBB)
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