Das Brandenburger Innenministerium unterstützt den Feuerwehrnachwuchs in diesem Jahr mit fast 430.000 Euro. Den größten Einzelanteil im ganzen Land holt eine Kommune aus Spree-Neiße: Das Amt Peitz erhält zusammen 36.600 Euro – mehr als jeder andere Empfänger.
Peitz liegt vor Potsdam
Das Amt Peitz taucht in der Bewilligungsliste gleich zweimal auf: einmal mit 15.000 Euro, einmal mit 21.600 Euro. In der Summe liegt es damit vor der Landeshauptstadt Potsdam, die 31.500 Euro erhält, und vor allen anderen der insgesamt 75 geförderten Träger.
Insgesamt schüttet das Ministerium 426.552,13 Euro aus. Beantragt hatten 98 Träger, 75 Anträge wurden bewilligt – rund ein Viertel ging leer aus.
Wer aus der Region noch profitiert
Auch andernorts in der Lausitz fließt Geld. Die Stadt Cottbus erhält in zwei Bescheiden 2.027,79 und 11.269,56 Euro, also gut 13.300 Euro. Die Stadt Drebkau bekommt 5.701,20 Euro, das Amt Döbern-Land 4.386,53 Euro.
Das Amt Lieberose/Oberspreewald erhält in zwei Positionen 2.827,84 und 1.152,21 Euro, die Gemeinde Kolkwitz 1.774,38 Euro. In Elbe-Elster gehen 3.838,40 Euro an die Stadt Herzberg, 3.189,68 Euro an das Amt Kleine Elster und 2.461,78 Euro an das Amt Elsterland. Der Johanniter-Regionalverband Südbrandenburg bekommt 2.257,74 Euro.
Wofür die Förderung für den Feuerwehrnachwuchs verwendet werden darf
Zuwendungsfähig sind nach Angaben des Ministeriums unter anderem die Schutzbekleidung der Jugendfeuerwehren, Werbematerialien zur Nachwuchsgewinnung sowie Ausbildungs- und Medientechnik. Auch die Beschaffung von Transportfahrzeugen zählt dazu.
Hinzu kommen Materialien für die Erste-Hilfe-Ausbildung und für die Ausbildung von Jugendlichen im Rettungsschwimmen. Empfänger sind Träger von Kinder- und Jugendfeuerwehren, Schulen mit dem Angebot „Feuerwehr macht Schule“ sowie Hilfsorganisationen, die im Katastrophenschutz mitwirken.
Warum das Geld gebraucht wird
Grundlage ist die Brand- und Katastrophenschutzrichtlinie des Innenministeriums. Sie soll die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in den freiwilligen Feuerwehren ausbauen und erhalten.
Dahinter steht ein handfestes Problem: Die freiwilligen Feuerwehren sichern in Brandenburg flächendeckend den Brandschutz, sind aber auf Nachwuchs angewiesen, der in vielen Orten knapp wird. Wer heute in der Jugendfeuerwehr ausgestattet wird, rückt in einigen Jahren in den aktiven Dienst nach.
© Foto: Feuerwehr Branitz (Symbolbild, Archiv)
Newsletter
Die Lausitz am Abend – in zwei Minuten
Jeden Abend das Wichtigste aus der Region – und donnerstags die Veranstaltungstipps fürs Wochenende. Kostenlos und jederzeit abbestellbar.
Weitere aktuelle Meldungen aus der Region
Heute in der Lausitz – Unser täglicher Newsüberblick
Mehr Infos und News aus der Lausitzer und Südbrandenburger Region sowie Videos und Social-Media-Content von heute findet ihr in unserer Tagesübersicht –>> Hier zur Übersicht
Red. / Presseinformation






