Bei einem schweren Verkehrsunfall in Zeuthen sind am Mittwoch zwei Menschen verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, prallte ein Auto in der Seestraße auf einen stehenden Wagen und überschlug sich anschließend. Ersthelfer befreiten den bewusstlosen 72-jährigen Fahrer aus dem Fahrzeug und reanimierten ihn. Auch seine 83-jährige Beifahrerin kam verletzt in eine Klinik.
Ersthelfer reanimieren Fahrer
Die Polizei wurde am Mittwoch kurz vor 14:30 Uhr über den Verkehrsunfall in der Seestraße informiert. Nach Angaben der Beamten war der 72-Jährige mit seinem Auto in Richtung Eichwalde unterwegs. Aus bislang ungeklärter Ursache prallte sein Fahrzeug auf ein stehendes Auto und überschlug sich.
Der Fahrer verlor bei dem Unfall das Bewusstsein. Ersthelfer befreiten den 72-Jährigen aus seinem Fahrzeug und begannen mit der Reanimation. Anschließend brachten Rettungskräfte den Mann zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus.
Auch 83-jährige Beifahrerin bei Unfall verletzt
Die 83 Jahre alte Beifahrerin erlitt nach Angaben der Polizei ebenfalls Verletzungen. Auch sie musste zur weiteren medizinischen Versorgung in eine Klinik gebracht werden. Nähere Angaben zur Art oder Schwere ihrer Verletzungen machte die Polizei nicht.
An den beiden beteiligten Fahrzeugen entstand ein Sachschaden im fünfstelligen Bereich. Abschleppdienste mussten beide Autos bergen. Wegen des Unfalls blieb die Seestraße bis nach 16:30 Uhr voll gesperrt. Dadurch kam es zu Verkehrsbehinderungen.
Warum das fahrende Auto auf das stehende Fahrzeug auffuhr, war nach Angaben der Polizei zunächst nicht geklärt.
Weitere Polizeimeldungen aus Dahme-Spreewald:
BAB 13 bei Teupitz: Feuerwehr und Polizei wurden am Mittwoch zur Mittagszeit zu einem Brandausbruch auf die BAB 13 in Richtung Dresden gerufen. Offenbar war ein technischer Defekt die Ursache einer Rauchentwicklung im Motorraum eines PKW PEUGEOT. Verletzt wurde niemand und der Löscheinsatz konnte kurz nach 13:00 Uhr abgemeldet werden. Für eine Stunde sorgte die Sperrung der rechten Fahrspur für Verkehrsbehinderungen.
Schönefeld und Bestensee: Der Polizei wurde am Mittwochabend gemeldet, dass aus seiner Tiefgarage in der Straße Am Dorfanger in Schönefeld ein neuwertiges Motorrad des Herstellers HARLEY-DAVIDSON gestohlen worden war. Die gleiche Meldung ging bei der Polizei am Donnerstagmorgen aus Bestensee ein, wo Diebe es in der Friedenstraße auf ein YAMAHA-Motorrad abgesehen hatten. Gleichzeitig mit der Anzeigenaufnahme wurde in beiden Fällen die internationale Fahndung nach dem HD-Modell „Road Glide ST“ und der 125er YAMAHA „YZF-125A“ aktiviert.
Bestensee: Einbrecher trieben am Mittwoch ihr Unwesen in der Goethestraße, wie der Polizei am späten Mittwochnachmittag angezeigt wurde. Nach dem gewaltsamen Eindringen in ein Einfamilienhaus hatten sie im Gebäudeinneren auf ihrer Beutesuche eine Spur der Verwüstung verursacht. Was im Einzelnen gestohlen wurde und die Gesamthöhe der Schäden ist nun Gegenstand kriminalpolizeilicher Ermittlungen. In deren Rahmen kamen zur Spurensicherung Kriminaltechniker des Tatortdienstes zum Einsatz.
Waßmannsdorf: Kurz nach 20:00 Uhr wurde die Polizei zu einem Parkplatz in der Albert-Kiekebusch-Straße gerufen, wo die Besitzerin eines Wohnmobils eine Diebin auf frischer Tat erwischt hatte. Die 39-Jährige hatte aus dem Fahrzeuginneren Kleidung und Bargeld gestohlen. Bei der Durchsuchung der Frau wurden darüber hinaus weitere Gegenstände gefunden, die aus anderen Diebstählen stammen könnten. Gleichzeitig mit der Einleitung eines Ermittlungsverfahrens und der Sicherstellung des mutmaßlichen Diebesgutes wurde der nunmehr Beschuldigten ein Platzverweis für den Bereich erteilt.
Wildau: Am Mittwoch wurden Feuerwehr und Polizei kurz nach 21:00 Uhr zu einem Brand in die Freiheitstraße gerufen. Aus einem Einfamilienhaus war eine erhebliche Rauchentwicklung feststellbar, die augenscheinlich aus den Kellerräumen kam. Ein 62-jähriger Bewohner musste mit dem Verdacht einer Rauchgasvergiftung medizinisch versorgt werden, während die Feuerwehr den Löscheinsatz nach etwa einer Stunde abmelden konnte. Ersten Ermittlungen zufolge war ein technischer Defekt der Elektroanlage als Brandursache wahrscheinlich, der Sachschaden wurde vierstellig angegeben.
BAB 13 bei Staakow: Zur Unfallaufnahme auf der BAB 13 in Fahrtrichtung Dresden war die Polizei am Donnerstagmorgen kurz vor 07:30 Uhr gefragt. Zwischen Baruth und Staakow war nach der Missachtung der Vorfahrt ein PKW FORD mit einem DAF-LKW zusammengestoßen, was Sachschäden von etwa 30.000 Euro zur Folge hatte. Entgegen erster Vermutungen wurde dabei niemand verletzt, wie die Untersuchung im Rettungswagen ergab. Für den „Mustang“ ging die Reise aber nur mit einem Abschleppwagen weiter. Zur Absicherung der Unfallstelle war bis nach 09:00 Uhr eine Fahrspur gesperrt.
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Red. / Presseinformation




