Aufwendige Cosplays, volle Workshops und ein Konzertabend mit ordentlich Energie: Der Samstag beim Elbenwald Festival 2026 hatte im Cottbuser Spreeauenpark einiges zu bieten. Im NL-Video erzählen Besucher von selbst gebauten Kostümen, neuen Crafting-Ideen und davon, warum sie teilweise seit Jahren nach Cottbus zurückkehren. Am Abend rockte d’Artagnan die Mainstage, bevor DJ „Nerds At Raves“ als Überraschungsact für gigantischen Jubel und eine Stunde Party sorgte. Anschließend übernahm Tag der Helden mit rockigen Riffs und bekannten Film- und Seriensounds. Gleichzeitig blieb auch die Frage im Raum, ob und wie es mit dem Festival 2027 weitergeht. Eindrücke und Stimmen ->> Hier anschauen.
Von 165 Stunden Cosplay bis zum Eisernen Thron
Auch am Samstag zeigte sich wieder, wie viel Arbeit in vielen Kostümen und Kulissen steckt. Eine als Creator eingeladene Cosplayerin bezifferte die Arbeit an ihrem Outfit ganz genau auf 165 Stunden und 51 Minuten. Ein weiterer Hingucker war ein selbst gebauter Eiserner Thron. Rund drei bis vier Monate Arbeit und mehr als 150 Einzelteile aus dem 3D-Drucker stecken nach Angaben des Erbauers darin. Auch ein rund sechs bis sieben Kilogramm schweres Ursula-Cosplay aus „Arielle“ zog auf dem Gelände die Blicke auf sich. Daneben liefen Klingonen aus „Star Trek“, Figuren aus „Ghostbusters“, „One Piece“, „Call of Duty“, „Wicked“ und vielen weiteren Welten durch den Spreeauenpark.
Crafting und Mitmachen gehören dazu
Wer nicht nur schauen wollte, konnte am Samstag auch selbst aktiv werden. Im Crafting-Bereich standen unter anderem Manga-Make-up, Nähen und 3D-Druck auf dem Programm. Teilnehmer fertigten kleine Würfelbeutel an oder probierten erstmals Techniken aus, mit denen später eigene Cosplays entstehen können. Auch Bogenschießen, Tänze aus Mittelerde, Quests, Tabletop-Spiele und der Cosplay-Catwalk gehörten zu den Angeboten.
Viele Gäste kamen dafür von weit außerhalb der Lausitz nach Cottbus. Im Video berichten unter anderem Besucher aus Berlin, Bayern und Baden-Württemberg von ihrem Festivalwochenende. Mehrere von ihnen sind bereits zum vierten, fünften oder sechsten Mal dabei. Als Gründe werden immer wieder die Community, die Mischung aus Cosplay und Musik sowie der weitläufige Spreeauenpark genannt. Ein Besucher fasste es so zusammen: „Hier ist für jeden was dabei und alle sind wirklich Freunde untereinander.“
d’Artagnan und danach volle Party
Am Abend bekam der Samstag noch einmal eine ganz andere Energie. d’Artagnan rockte die Mainstage und brachte die Festivalfans vor der Bühne ordentlich in Bewegung. Danach folgte die große Überraschung des Abends. Nerds At Raves übernahm das Programm und wurde mit gigantischem Jubel empfangen. Rund eine Stunde lang gab es volle Party zu Elektrobeats, gemischt mit bekannten Serien-, Film- und Popkulturklassikern. Anschließend war noch lange nicht Schluss. Tag der Helden übernahm die Bühne und setzte mit rockigen Riffs sowie bekannten Film- und Seriensounds den nächsten kraftvollen Akzent. Damit wurde der Samstagabend zu einem der energiegeladensten Abschnitte des bisherigen Festivalwochenendes.
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Wunsch nach einer Zukunft in Cottbus
Trotz aller Festivalstimmung blieb auch am Samstag die Frage nach 2027 präsent. Noch steht nicht fest, ob und in welcher Form das Elbenwald Festival im kommenden Jahr fortgesetzt werden kann. Viele der im NL-Video befragten Besucher wünschen sich klar eine Zukunft des Festivals. „Ich hoffe wirklich, dass es in Cottbus beibehalten werden kann in irgendeiner Art und Weise“, sagte eine Besucherin. Andere verwiesen darauf, dass das Festival Menschen aus verschiedenen Regionen nach Cottbus ziehe und die Kombination aus Cosplay, Musik und Community an anderer Stelle nur schwer zu finden sei. Zwei langjährige Besucher berichteten zudem, dass sie beim Elbenwald erstmals selbst Cosplays getragen hätten. Der Tenor vieler Stimmen fiel entsprechend eindeutig aus: Das Elbenwald Festival soll weitergehen und möglichst in Cottbus bleiben.
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