Mit einer Spende in Höhe von 1.300 Euro soll die Neonatologie an der Medizinischen Universität Lausitz – Carl Thiem in Cottbus unterstützt werden. Wie die MUL-CT mitteilte, kommt das Geld gezielt Frühgeborenen und ihren Familien zugute, die auf der Station betreut werden und oft einen besonders schwierigen Start ins Leben haben. Hinter der Spende steht mit Dirk Raspel, Inhaber des Reformhauses Kaffner in der Cottbuser Spree Galerie, ein regionaler Unternehmer mit persönlichem Bezug zur Einrichtung, da seine Tochter dort als Intensivpflegekraft tätig ist. Ein Teil des Geldes soll in Projekte wie das jährlich organisierte Frühchen-Fest fließen, bei dem Familien zusammenkommen und sich austauschen können.
Spende für Frühchenstation in Cottbus
Die Neonatologie der Medizinischen Universität Lausitz – Carl Thiem in Cottbus betreut nach eigenen Angaben besonders kleine und oft geschwächte Patientinnen und Patienten. Dabei handelt es sich vor allem um Frühgeborene, die einen schwierigen Start ins Leben haben und auf intensive medizinische Versorgung angewiesen sind. Wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht, erhält die Station nun Unterstützung aus der Region: Dirk Raspel, Inhaber eines Reformhauses in der Spree Galerie, spendet 1.300 Euro. Die Spende soll gezielt den kleinsten Patientinnen und Patienten sowie deren Familien zugutekommen.
Persönlicher Bezug zur Station K3
Der Hintergrund der Unterstützung ist laut Medizinischer Universität Lausitz – Carl Thiem ein persönlicher. Raspels Tochter arbeitet als Intensivpflegekraft auf der Station K3 und erlebt dort täglich die Herausforderungen im Umgang mit Frühgeborenen und deren Eltern. „Es ist mir eine Herzensangelegenheit, genau dort zu helfen, wo die Kleinsten einen besonders schweren Start haben. Wenn wir mit unserer Spende dazu beitragen können, Eltern und Kindern ein Stück Nähe und Unterstützung zu geben, dann ist das für mich das Wichtigste“, wird Raspel in der Mitteilung zitiert.
Frühchen-Fest soll unterstützt werden
Ein Teil der Spendensumme soll nach Angaben der Klinik in ein besonderes Angebot fließen: das jährlich stattfindende Frühchen-Fest. Dabei handelt es sich um eine Veranstaltung, bei der ehemalige Frühgeborene mit ihren Familien zurückkehren und sich austauschen können. Ziel sei es, Erfahrungen zu teilen und Kontakte zu pflegen. Die Abwicklung der Spende erfolgt über den Förderverein der Kinderklinik. Dieser unterstützt regelmäßig Projekte, die über die reine medizinische Versorgung hinausgehen.
Bedeutung von Nähe und Unterstützung
Auch aus medizinischer Sicht spielt die Unterstützung solcher Angebote eine wichtige Rolle. Dr. Albrecht Grunske, Oberarzt der Kinderklinik und Mitglied des Fördervereins, betont laut Mitteilung, dass neben der Behandlung auch die Beziehung zwischen Eltern und Kind entscheidend sei. Nach seinen Worten gehe es darum, trotz moderner Medizintechnik Wege zu schaffen, die Nähe ermöglichen. Projekte wie das Frühchen-Fest oder zusätzliche Unterstützungsangebote sollen genau dazu beitragen und Familien in einer herausfordernden Situation begleiten. Die Spende aus Cottbus reiht sich damit in eine Reihe von Initiativen ein, die darauf abzielen, die Versorgung und Begleitung von Frühgeborenen weiter zu verbessern.
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Bild: MUL-CT














