Cottbus Freitag, 10 Juli 2020 von Redaktion / Presseinfo

Elf Verletzte bei Kellerbrand in Lübbenau

Elf Verletzte bei Kellerbrand in Lübbenau

Bei einem Kellerbrand in einem Mehrfamilienhaus in Lübbenau wurden in der vergangenen Nacht elf Menschen verletzt. Wie die Polizei mitteilte, musste das Wohnhaus in der Rudolf-Breitscheid-Straße evakuiert werden. Es kam zur starken Rauchentwicklung. Zur Brandursache wird derzeit ermittelt.

 

Die Polizei teilte dazu mit:

Gegen 02:00 Uhr wurden Feuerwehr und Polizei am Freitag zu einem Mehrfamilienhaus in die Rudolf-Breitscheid-Straße gerufen. Dort war es aus bisher unbekannter Ursache zu einem Brand im Keller gekommen. Die Feuerwehr musste das Wohnhaus evakuieren. Wegen der starken Rauchentwicklung erlitten elf Bewohner Verletzungen, die medizinisch behandelt werden mussten. Derzeit ist das Haus nicht mehr bewohnbar. Bewohner wurden durch den ASB untergebracht. Die Ermittlungen zur Brandursache übernimmt die Kriminalpolizei.

Weitere Polizeimeldungen aus dem Landkreis Oberspreewald-Lausitz

Großräschen: Ein mit 1,82 Promille alkoholisierter 32 Jahre alter Mann sorgte am Freitagmorgen gegen 05:30 Uhr für einen Polizeieinsatz in der Freienhufener Straße. Zunächst schlug er auf dem dortigen Tankstellengelände einen Mitarbeiter. Dieser musste zur Behandlung seiner Verletzung in ein Krankenhaus gebracht werden. Anschließend bedrohte er weitere Personen und fuhr dann in seinem betrunkenen Zustand Fahrrad. Eine beweissichernde Blutprobe wurde realisiert. Weitere Ermittlungen führt nun die Kriminalpolizei.

Kleinkoschen: Bei Kleinkoschen kollidierte am späten Donnerstagabend ein Transporter mit einem Wildschwein. Das Tier verendete, das Fahrzeug war mit einem Schaden von rund 2.000 Euro nicht mehr fahrtüchtig.

A 13 bei Calau:     Die Polizei wurde am Donnerstag kurz vor 16:30 Uhr zu einem Verkehrsunfall zwischen Calau und Bronkow in Fahrtrichtung Dresden gerufen. Aus zunächst unbekannter Ursache war ein PKW RENAULT auf einen MAN-Tanklastzug aufgefahren. Die Tanks des Gefahrgut-Sattelzuges hielten stand, aber bei einem Gesamtschaden von rund 7.000 Euro musste der PKW abgeschleppt werden. Im Rahmen der Unfallaufnahme schaffte ein Atemalkoholtest bei dem 56-jährigen Fahrer Klarheit zur Unfallursache. Der Messwert lag mit 1,93 Promille deutlich im Bereich einer Verkehrsstraftat. Zur Sicherung gerichtsfester Beweise wurde die Blutprobe im Krankenhaus veranlasst, der Führerschein des Mannes wurde sichergestellt. Zur Absicherung der Unfallstelle war die Autobahn zeitweilig voll gesperrt worden, so dass es bis 17:30 Uhr zu Verkehrsbehinderungen und einem Stau kam.

A 15 bei Vetschau: Auf der Fahrt in Richtung Cottbus war am Donnerstag ein PKW MERCEDES im Baustellenbereich auf Höhe der Vetschauer Ortslage von der Straße abgekommen, wie der Polizei gegen 18:00 Uhr mitgeteilt wurde. Das Fahrzeug prallte gegen eine Schutzplanke und musste bei rund 5.000 Euro Sachschaden abgeschleppt werden. Ersten Aussagen zufolge war ein akutes gesundheitliches Problem des 64-jährigen Fahrers als Unfallursache wahrscheinlich. Der Mann wurde zu medizinischen Versorgung mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht, der bereits angeforderte Rettungshubschrauber konnte abbestellt werden. Die Vollsperrung der Autobahn zur Absicherung der Unfallstelle wurde um 20:00 Uhr wieder aufgehoben.

A 13 bei Kittlitz:    Kurz vor 03:00 Uhr war die Polizei am Freitagmorgen über einen Verkehrsunfall informiert worden, der sich in Fahrtrichtung Berlin zwischen Calau und Kittlitz ereignet hatte. Aus bislang unbekannter Ursache war ein IVECO-LKW von der Fahrbahn abgekommen und in die Mittelschutzplanke eingeschlagen. Der Aufprall war so heftig, dass etwa zwanzig Meter der Schutzeinrichtung abgerissen und zerstört wurden. Der Fahrer blieb unverletzt, aber bei rund 8.000 Euro Sachschaden musste der LKW vom Abschleppdienst geborgen werden. Die Sperrung der Autobahn zur Absicherung der Gefahrenstelle wurde mit dem einsetzenden Berufsverkehr um 04:00 Uhr wieder aufgehoben.

Red./Presseinfo

 

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