Die Brandenburger Polizei hat verstärkt den Ferienreiseverkehr kontrolliert. Wie das Polizeipräsidium mitteilte, wurden zwischen dem 9. und 26. Juli rund 1.400 Verkehrsteilnehmer überprüft. Fast jeder Zweite fiel dabei mit Verstößen auf. Im Fokus standen vor allem Wohnmobile und Fahrzeuge mit Wohnanhängern.
Kontrollen im Ferienreiseverkehr zeigen zahlreiche Mängel
Vom 9. bis 26. Juli 2026 führte die Polizei des Landes Brandenburg Schwerpunktkontrollen im Ferienreiseverkehr durch. Nach Angaben des Polizeipräsidiums standen insbesondere Wohnmobile und Fahrzeuge mit Wohnanhängern im Mittelpunkt der Maßnahmen.
Insgesamt kontrollierten die Einsatzkräfte rund 1.400 Verkehrsteilnehmer. Bei knapp der Hälfte stellten sie Verstöße fest. Den größten Anteil machten dabei Geschwindigkeitsüberschreitungen aus. Darüber hinaus registrierte die Polizei unter anderem Überladungen sowie technische Mängel an Fahrzeugen.
Wohnmobile fielen durch Überladung und technische Defekte auf
Nach Angaben der Polizei musste ein Wohnmobilfahrer auf der Autobahn 9 seine Fahrt beenden, weil das Fahrzeug das zulässige Gesamtgewicht um 450 Kilogramm überschritt. In einem weiteren Fall untersagten die Einsatzkräfte die Weiterfahrt eines Wohnmobils aufgrund eines starken Diesel- und Ölverlustes. Das Fahrzeug musste abgeschleppt werden.
Polizeidirektor Mathias Funk, Leiter des Sachbereiches Verkehrs- und wasserschutzpolizeiliche Angelegenheiten sowie Verkehrsunfallprävention im Polizeipräsidium, erklärte: „Unsere Kontrollen zeigen, dass einige Verkehrsteilnehmer die Risiken durch überhöhte Geschwindigkeit oder Überladung noch immer unterschätzen. Die Sommerferien sind noch nicht vorbei und viele Reisende haben ihren Urlaub noch vor sich. Überprüfen Sie vor der Reise Ihr Fahrzeug und nehmen Sie Rücksicht, damit alle Verkehrsteilnehmer sicher ankommen!“
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Red. / Presseinformation




