In Spremberg ist am Dienstag, 3. November, Richtfest für den Neu- und Erweiterungsbau der Berufsorientierenden Oberschule (BOS) in der Wirthstraße gefeiert worden. Der Rohbau steht, der Fernwärmeanschluss ist hergestellt. Die Stadt investiert 33,6 Millionen Euro und liegt nach eigenen Angaben im Zeitplan.
Rohbau steht, Innenausbau soll im Winter starten
Für die Stadt Spremberg/Grodk war das Richtfest der Höhepunkt des Tages. Nach der Grundsteinlegung am 4. Juni 2026 waren in den zurückliegenden Wochen die Rohbauarbeiten erledigt und der Fernwärmeanschluss hergestellt worden. Bis zum Jahresende soll das Gebäude so weit dicht sein, dass der Innenausbau beginnen kann.
Der Neu- und Erweiterungsbau liegt nach Angaben der Stadt im Zeitplan. Die Fertigstellung ist für das Frühjahr 2028 vorgesehen. Die Außenanlagen und der Umbau der derzeitigen Turnhalle zum Stadthaus sollen bis Dezember 2029 abgeschlossen sein. Mit allen bisher beauftragten Leistungen bewegt sich die Baumaßnahme im vorgesehenen Budget von 33,6 Millionen Euro.
Quadratischer Neubau mit Atrium neben dem Klinkerbau
Mit dem Projekt setzt die Stadt im Innenstadtbereich eine bedeutende Baumaßnahme um. Der Neubau entsteht direkt neben dem denkmalgeschützten Klinkerbau der Schule, der parallel zur Baustelle weiter genutzt wird. Es entsteht ein quadratisches Gebäude mit bis zu drei Geschossen. Integriert sind unter anderem eine Dreifeld-Sporthalle, verschiedene Fachräume und eine Mensa.
Kernstück ist ein Atrium. Der mit Glas überdachte Innenhof führt zu den einzelnen Räumen und dient zugleich als Aufenthaltsort für Schülerinnen und Schüler. Bei der Grundsteinlegung im Juni hatte die Stadt 20 Klassenräume sowie Fachkabinette für Chemie, Physik, Biologie und Kunst angekündigt. Das Vorhaben ist Teil des geplanten Bildungscampus „Gemeinsames Lebenslanges Lernen“.
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Die Baugenehmigung liegt seit Februar 2026 vor, offizieller Baubeginn war am 23. März 2026. Zwischen Baustart und Richtfest lagen damit gut sieben Monate. Vor dem Neubau waren auf dem Gelände Altgebäude zurückgebaut und archäologische Untersuchungen vorgenommen worden, denn auf dem Baufeld befand sich früher der Haagfriedhof. Eine Auswahl der Grabungsfunde war bis zum 5. November im Bürgerhaus zu sehen. Über die Einladung zum Richtfest und den Stand der Arbeiten hatten wir vorab berichtet. Weitere Informationen veröffentlicht die Stadt auf spremberg.de.
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Red. / Presseinformation
















