Für den Neu- und Erweiterungsbau der Berufsorientierenden Oberschule in Spremberg wird am Dienstag, 3. November, Richtfest gefeiert. Der Rohbau ist seit Oktober fertig. Die Stadt investiert etwa 33,6 Millionen Euro, bisher liegt das Projekt im Zeitplan und im Budget.
Richtfest an der Wirthstraße in Spremberg
Das Richtfest beginnt am 3. November um 16.30 Uhr in der Wirthstraße 1. Nach der Grundsteinlegung am 4. Juni ist der Bau nach Angaben der Stadt Spremberg/Grodk so weit fortgeschritten, dass Richtfest gefeiert werden kann. Mit dem Neu- und Erweiterungsbau der Berufsorientierenden Oberschule (BOS) setzt die Stadt im Innenstadtbereich eine bedeutende Baumaßnahme um.
Der Neubau entsteht direkt neben dem denkmalgeschützten Klinkerbau, der parallel zur Baustelle weiter genutzt wird. Es entsteht ein quadratisches Gebäude mit bis zu drei Geschossen. Integriert sind unter anderem eine Dreifeld-Sporthalle, verschiedene Fachräume und eine Mensa. Kernstück ist ein Atrium. Der mit Glas überdachte Innenhof führt zu den einzelnen Räumen und dient als Aufenthaltsort.
Bei der Grundsteinlegung im Juni hatte die Stadt 20 Klassenräume sowie Fachkabinette für Chemie, Physik, Biologie und Kunst angekündigt. Das Vorhaben ist Teil des geplanten Bildungscampus „Gemeinsames Lebenslanges Lernen“.
Rohbau und Fernwärmeanschluss sind fertig
Die Baugenehmigung liegt seit Februar 2026 vor. Offizieller Baubeginn mit den Rohbauarbeiten war am 23. März. Im Oktober wurden der Rohbau und der Fernwärmeanschluss fertiggestellt. Bis Ende des Jahres soll das Gebäude dicht sein, damit der Innenausbau beginnen kann.
Der Bau liegt nach Angaben der Stadt im Zeitplan, die Fertigstellung ist für das Frühjahr 2028 vorgesehen. Die Außenanlagen und der Umbau der bisherigen Turnhalle zum Stadthaus sollen bis Dezember 2029 abgeschlossen sein. Mit allen bisher beauftragten Leistungen liegt die Baumaßnahme im vorgesehenen Budget von 33,6 Millionen Euro.
Grabungsfunde vom Baufeld noch bis 5. November zu sehen
Der Rückbau der Altgebäude und die archäologischen Untersuchungen auf dem Gelände hatten im Frühjahr 2025 begonnen. Auf dem Baufeld befand sich früher der Haagfriedhof. Die Ausstellung mit ausgewählten Grabungsfunden, die am 11. September eröffnet wurde, ist noch bis zum 5. November in der ersten Etage des Bürgerhauses zu sehen.
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