Für die Stadt Spremberg war der heutige Donnerstag gleich in zweifacher Hinsicht ein bedeutender Bautag: Sowohl für den Erweiterungsbau der Berufsorientierenden Oberschule in der Wirthstraße als auch für die Sanierung und Erweiterung der Schwimmhalle am Alexander-Puschkin-Platz wurden die Grundsteine gelegt. An der Oberschule entsteht ein moderner Neubau mit Dreifeld-Sporthalle, 20 Klassen- und Fachräumen, Mensa sowie einem überdachten Atrium als zentralem Treffpunkt. Das Projekt ist Teil des geplanten Bildungscampus „Gemeinsames Lebenslanges Lernen“ und umfasst Investitionen von rund 33,6 Millionen Euro. Ebenfalls in den kommenden zwei Jahren soll die Schwimmhalle für etwa 17 Millionen Euro umfassend modernisiert und erweitert werden. Vorgesehen sind unter anderem eine zusätzliche Schwimmbahn, neue Funktionsbereiche, ein barrierefreier Zugang, ein modernisierter Saunabereich mit Außenfläche sowie eine Begrünung und Photovoltaikanlage. Zusammen investiert die Stadt damit mehr als 50 Millionen Euro in die Bildungs- und Freizeitinfrastruktur.
BOS-Erweiterung soll Bildungscampus ergänzen
Am Vormittag wurde in der Wirthstraße der Grundstein für den Erweiterungsbau der Berufsorientierenden Oberschule (BOS) gelegt. Das Vorhaben ist ein wichtiger Bestandteil des geplanten Bildungscampus „Gemeinsames Lebenslanges Lernen“. Bürgermeisterin Christine Herntier erklärte, dass mit dem Neubau sowohl das Bildungsangebot für die Schülerinnen und Schüler verbessert als auch die Arbeitssituation für die Lehrkräfte erleichtert werden soll. Gleichzeitig werde damit eine der letzten großen Baulücken im Stadtgebiet geschlossen.
Direkt neben dem denkmalgeschützten Schulgebäude soll ein neuer, bis zu dreigeschossiger Gebäudekomplex entstehen. Vorgesehen sind insgesamt 20 Klassenräume sowie Fachkabinette für Chemie, Physik, Biologie und Kunst. Hinzu kommen eine Mensa und eine integrierte Dreifeld-Sporthalle. Besonderes Merkmal des Neubaus soll ein großes Atrium sein. Der überdachte Innenhof soll als zentraler Aufenthaltsbereich dienen und die verschiedenen Gebäudeteile miteinander verbinden.
Das Gesamtinvestitionsvolumen für die neue Schule beträgt nach Angaben der Stadt rund 33,6 Millionen Euro. Die Bauzeit wird auf etwa zwei Jahre geschätzt.

Schwimmhalle wird erweitert und barrierefrei umgebaut
Wenig später folgte die Grundsteinlegung für das zweite Großprojekt. Am Alexander-Puschkin-Platz beginnt die umfassende Sanierung und Erweiterung der Schwimmhalle. Geplant sind ein Teilrückbau der bestehenden Anlage sowie neue Funktionsbereiche. Darüber hinaus soll die Schwimmhalle künftig über fünf statt bisher vier Bahnen verfügen. Auch der Eingangsbereich wird vollständig neu gestaltet. Ein neuer Anbau soll künftig von der Berliner Straße aus zugänglich sein.
Nach Angaben der Stadt wird die Anlage vollständig barrierefrei ausgebaut. Dafür sind unter anderem eine Liftanlage im Eingangsbereich sowie ein Aufzug innerhalb des Gebäudes vorgesehen. Auch der Saunabereich im Kellergeschoss soll barrierefrei erreichbar und nutzbar werden.

Zusätzlich erhält das Gebäude eine Begrünung sowie eine Photovoltaikanlage zur Deckung des Eigenbedarfs. Das äußere Erscheinungsbild soll künftig durch eine moderne Vorhangfassade geprägt werden.
Für die Sanierung und Erweiterung der Schwimmhalle sind Investitionen von rund 17 Millionen Euro vorgesehen. Auch hier geht die Stadt derzeit von einer Bauzeit von etwa zwei Jahren aus. Mit den beiden Bauprojekten investiert Spremberg insgesamt rund 50,6 Millionen Euro in die Bildungs- und Freizeitinfrastruktur.
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Red. / Presseinformation




