Ab morgen dürfen im Landkreis Spree-Neiße wieder Pumpen zur Wasserentnahme aus oberirdischen Gewässern genutzt werden. Wie der Landkreis mitteilte, wird das seit dem 18. August geltende ganztägige Verbot aufgehoben. Ausschlaggebend dafür ist die inzwischen stabilere Abflusssituation in den betroffenen Gewässern. Trotz der Entspannung liegen die Abflüsse weiterhin auf einem niedrigen Niveau. Der Landkreis ruft deshalb auch nach Ende des Verbots zu einem sparsamen und verantwortungsvollen Umgang mit Wasser auf.
Wasserentnahme in Spree-Neiße wieder möglich
Das ganztägige Verbot zur Wasserentnahme aus oberirdischen Gewässern mittels Pumpvorrichtung wird im Landkreis Spree-Neiße/Wokrejs Sprjewja-Nysa aufgehoben. Nach Angaben des Landkreises tritt der Widerruf der entsprechenden Allgemeinverfügung am 2. Oktober 2026 in Kraft. Das Entnahmeverbot galt seit dem 18. August 2026. Hintergrund der damaligen Einschränkung war die Abflusssituation in den betroffenen Gewässern. Inzwischen habe sich die Lage nach Einschätzung der zuständigen Fachbehörden entspannt. Deshalb sieht der Landkreis unter den derzeitigen Bedingungen keine Notwendigkeit mehr, das ganztägige Verbot weiter aufrechtzuerhalten. Zur Verbesserung der Situation haben laut Pressemitteilung vor allem die Niederschläge im August und Anfang September beigetragen. Hinzu kommt die zunehmend herbstliche Wetterlage. Dadurch hätten sich die Abflüsse in den betroffenen Gewässern stabilisiert.
Abflüsse bleiben trotz Entspannung noch niedrig
Die Aufhebung bedeutet allerdings nicht, dass sich die Situation in den Gewässern vollständig normalisiert hat. Der Landkreis weist ausdrücklich darauf hin, dass die Abflüsse zwar etwas angestiegen beziehungsweise stabiler geworden seien, sich aber weiterhin auf einem niedrigen Niveau bewegen. Nach Einschätzung der zuständigen Fachbehörden sei derzeit jedoch nicht davon auszugehen, dass sich die Abflusssituation erneut dauerhaft so stark verschärft, dass wieder Einschränkungen bei der Wasserentnahme notwendig werden. Grundlage für die Entscheidung sind die derzeitigen Bedingungen in den betroffenen Gewässern. Dennoch soll die weitere Entwicklung aufmerksam beobachtet werden. Denn neben den aktuellen Abflussmengen spielt auch die Wetterentwicklung in den kommenden Wochen eine Rolle. Nach Angaben des Landkreises deuten die derzeitigen Wetterprognosen für Oktober auf überdurchschnittlich hohe Temperaturen hin.
Landkreis mahnt weiter zu sparsamem Umgang
Unsicher ist nach Angaben des Landkreises dagegen, wie sich die Niederschläge im Oktober entwickeln werden. Deshalb bleibt die weitere Lage in den oberirdischen Gewässern trotz der Aufhebung des Verbots unter Beobachtung. Der Landkreis Spree-Neiße appelliert deshalb auch nach dem Ende des Entnahmeverbots an einen sparsamen und verantwortungsvollen Umgang mit den vorhandenen Wasserressourcen. Die aufgehobene Einschränkung betrifft die Wasserentnahme aus oberirdischen Gewässern mittels Pumpvorrichtung.
Damit endet am 2. Oktober die seit dem 18. August geltende Beschränkung. Die Wasserentnahme Spree-Neiße ist damit nicht mehr von diesem ganztägigen Verbot betroffen. Gleichzeitig macht der Landkreis deutlich, dass die niedrigen Abflüsse weiterhin berücksichtigt werden sollten und ein verantwortungsvoller Umgang mit Wasser wichtig bleibe. Die Entwicklung der Gewässer bleibt damit auch nach der Aufhebung der Allgemeinverfügung relevant. Ob sich die Abflusssituation im Herbst weiter stabilisiert, hängt nach Angaben des Landkreises unter anderem von der weiteren Wetter- und Niederschlagsentwicklung ab. Aktuell sehen die zuständigen Fachbehörden jedoch keinen Anlass, das bisherige Verbot fortzuführen. Die Wasserentnahme Spree-Neiße mittels Pumpvorrichtung aus oberirdischen Gewässern ist somit ab dem 2. Oktober nicht mehr durch die seit August geltende Allgemeinverfügung untersagt. Quelle der Angaben ist eine Pressemitteilung des Landkreises Spree-Neiße/Wokrejs Sprjewja-Nysa.
Newsletter
Die Lausitz am Abend – in zwei Minuten
Jeden Abend das Wichtigste aus der Region – und donnerstags die Veranstaltungstipps fürs Wochenende. Kostenlos und jederzeit abbestellbar.
Heute in der Lausitz – Unser täglicher Newsüberblick
Mehr Infos und News aus der Lausitzer und Südbrandenburger Region sowie Videos und Social-Media-Content von heute findet ihr in unserer Tagesübersicht –>> Hier zur Übersicht
Uns bei Google als bevorzugte Quelle festlegen
Wer etwas googelt, bekommt neben den normalen Treffern eine Box mit aktuellen
Nachrichten. Legen Sie NIEDERLAUSITZ aktuell als bevorzugte Quelle fest,
erscheinen unsere Beiträge dort häufiger für Sie – und in den KI-Übersichten
von Google. Ein Klick genügt, danach sind Sie sofort wieder hier.
Falls der Knopf nicht angezeigt wird: niederlausitz-aktuell.de bei Google als bevorzugte Quelle hinzufügen
Red. / Presseinformation














