Eine Woche nach dem Heimwettkampf in Cottbus haben Lausitzer Feuerwehrsportler beim Deutschland-Cup im sächsischen Taura nachgelegt. Beide Mannschaften gewannen den Löschangriff nass, dazu kamen drei Einzelsiege. Das teilte der Stadtfeuerwehrverband Cottbus mit.
Zwei Siege im Löschangriff nass
Beim vierten Lauf der Serie am 8. August sicherten sich die Lausitzer Teams sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern den ersten Platz in der Königsdisziplin. Der Löschangriff nass gilt als Prüfstein für das Zusammenspiel einer kompletten Mannschaft, weil Schläuche, Verteiler und Strahlrohre in wenigen Sekunden sitzen müssen.
Der Deutschland-Cup ist als Serie angelegt. Nach den Stationen in Tribsees und im Ostseebad Nienhagen war Cottbus am 1. August Gastgeber des dritten Laufs, eine Woche später folgte Taura ->> Mehr dazu bei NLaktuell

Drei Einzelsiege für die Lausitzer Feuerwehrsportler
In den Einzeldisziplinen setzte sich Eric Frey von der Berufsfeuerwehr Cottbus auf der 100-Meter-Hindernisbahn durch. Tom Gehlert gewann das Hakenleitersteigen, bei dem die Sportler sich mit einer Hakenleiter Stockwerk für Stockwerk an einem Übungsturm nach oben arbeiten.
Besonders erfolgreich war Lea Sellenk vom Team Lausitz. In der Wertungsgruppe U20 der Frauen gewann sie beide Disziplinen und stand damit zweimal ganz oben auf dem Podest. Schon beim Cottbuser Lauf hatte sie in dieser Altersklasse doppelt gewonnen.

Zweiter Wettkampf zeitgleich in Radewiese
Parallel dazu fand in Radewiese ein offener Pokalwettkampf statt. Der Ort gehört als Ortsteil zu Heinersbrück im Amt Peitz und liegt damit im Landkreis Spree-Neiße. Am Start waren dort die Freiwilligen Feuerwehren Merzdorf und Sachsendorf sowie das Team Cottbus Frauen.
Auch dieser Wettkampf endete mit Podestplätzen für die Region. Die Cottbuser Frauen und die Männer der FF Merzdorf belegten jeweils den zweiten Platz in ihren Wertungsgruppen. Die FF Sachsendorf kam auf den dritten Rang.
Lausitzer Feuerwehrsportler sind breit aufgestellt
Dass an einem Wochenende gleich zwei Wettkämpfe mit Lausitzer Beteiligung stattfinden, zeigt, wie breit die Sportart hier aufgestellt ist. Neben den Auswahlmannschaften starten regelmäßig einzelne Ortsfeuerwehren, und der Nachwuchs ist in eigenen Altersklassen vertreten.
Trainiert wird für Disziplinen, die dem Einsatzalltag nachempfunden sind. Hindernisbahn, Hakenleiter und Löschangriff verlangen Kraft, Tempo und präzise Handgriffe unter Zeitdruck – Fähigkeiten, die im Ernstfall zählen.
Der Aufwand dafür ist beträchtlich. Trainiert wird neben Dienst und Beruf, die Wettkämpfe führen quer durch die Republik. Allein die vier bisherigen Stationen der Serie lagen zwischen der Ostseeküste und Sachsen, sodass für die Lausitzer Feuerwehrsportler an vielen Wochenenden lange Anfahrten dazukamen.
Nächster Höhepunkt ist die Europameisterschaft
Für die Spitzensportler geht es nun international weiter. Seit Montag läuft im tschechischen Ostrava die Europameisterschaft im Feuerwehrsport, die deutschen Mannschaften wurden dafür am 17. August in Cottbus verabschiedet ->> Mehr dazu bei NLaktuell
Bilder vom Wettkampfwochenende
Quelle: Stadtfeuerwehrverband Cottbus
Foto: Stadtfeuerwehrverband Cottbus e.V.
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