Maximilian Dörnbach vom RSC Cottbus ist Vize-Weltmeister im Keirin. Bei den Bahnrad-Weltmeisterschaften in Shanghai musste sich der 30-Jährige im Finale nur dem Niederländer Harrie Lavreysen geschlagen geben. Für Dörnbach ist es die erste WM-Medaille in der Elite.
Am Hinterrad des Weltmeisters
Dörnbach ging von Position vier ins Finale. Als das Derny die Bahn verließ, setzte er sich direkt hinter Lavreysen und hielt dessen Hinterrad bis ins Ziel. Den Sieg holte sich der Niederländer, der damit nun 22-facher Weltmeister ist. Dörnbach kam als Zweiter ins Ziel.
Über seine Taktik sagte Dörnbach, er habe zwei Möglichkeiten gehabt: „entweder nach vorne gehen … oder auf Harrie Lavreysen warten“. Er entschied sich, am Rad des Favoriten zu bleiben.
Bundestrainer Jan van Eijden lobte den Auftritt des Cottbusers: „Er hat ein ganz starkes Turnier gefahren. Bei Harrie die zwei Runden mitzufahren und nicht abzuplatzen, das war ganz stark.“
„Damit habe ich im Vorfeld nicht gerechnet“
Vor dieser WM hatte Dörnbach bereits fünf Medaillen bei Europameisterschaften gewonnen. Das Silber von Shanghai ist nun seine erste Medaille bei Weltmeisterschaften, und sie kommt in einer olympischen Disziplin.
„Die Medaille bedeutet mir auf jeden Fall sehr viel. Ich bin der Älteste in der Mannschaft und auch schon über zehn Jahre dabei“, sagte Dörnbach. „Damit habe ich im Vorfeld nicht gerechnet. Das Halbfinale wäre schon ein Erfolg gewesen.“ Henric Hackmann, der zweite deutsche Starter im Keirin, schied im Hoffnungslauf aus und belegte Rang 31.
Bronze für den Frauen-Vierer
Eine weitere Medaille holte der deutsche Frauen-Vierer in der Mannschaftsverfolgung. Franziska Brauße, Lisa Klein, Mieke Kröger und Laura Bräutigam setzten sich im Rennen um Bronze in 4:10,554 Minuten gegen die Niederlande durch, mit 0,25 Sekunden Vorsprung.
Im Sprint der Frauen wurde Lea Sophie Friedrich Fünfte. Sie schied im Viertelfinale gegen die Japanerin Mina Sato aus. Pauline Grabosch belegte Rang neun. Tim Torn Teutenberg wurde im Scratch Sechster, Lea Lin Teutenberg im Ausscheidungsfahren Siebte.
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Erfolgreicher Auftakt bei der Bahnrad-WM in Shanghai: Das deutsche Teamsprint-Trio mit Lea Sophie Friedrich, Clara Schneider und Pauline Grabosch hat die Bronzemedaille gewonnen. Für die Finsterwalderin Clara Schneider ist es die erste WM-Medaille in der Elite – und für das Trio die erste Teamsprint-Medaille seit 2023. Schon in der Qualifikation fuhren Schneider, Friedrich und Grabosch die drittschnellste Zeit und bestätigten das im Halbfinale, in dem sie sich gegen die Niederlande durchsetzten. Im kleinen Finale um Bronze ging es gegen die neutralen Athletinnen aus Russland – und das deutsche Trio lag zunächst zurück. Doch Schlussfahrerin Pauline Grabosch distanzierte die Gegnerinnen mit einer starken letzten Runde und sicherte die Medaille. Das große Finale entschied Gastgeber China gegen Großbritannien für sich. ->> Hier weiterlesen
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