Rund 2.100 Besucherinnen und Besucher haben sich am Samstag bei der Ausbildungsmesse in Königs Wusterhausen über ihre beruflichen Möglichkeiten informiert. 102 Aussteller waren im Oberstufenzentrum dabei, wie die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Dahme-Spreewald mitteilt.
102 Aussteller und 2.100 Gäste im Oberstufenzentrum
Unter dem Motto „Zukunft Ausbildung! Find raus, was passt“ stellten sich am 12. September über 100 Unternehmen aus der Region im Oberstufenzentrum Königs Wusterhausen vor. Im Gepäck hatten sie Ausbildungsplätze, Praktika und duale Studiengänge. Es war bereits die 17. Auflage der Messe, die seit 2010 jährlich stattfindet.
Schirmherr ist der Landrat des Landkreises Dahme-Spreewald, Sven Herzberger. Er sprach anschließend von einem gut besuchten Gelände und durchweg positiver Resonanz. „Unsere regionale Wirtschaft ist stark aufgestellt und sucht händeringend nach den Kolleginnen und Kollegen von morgen“, erklärte er. Deshalb müsse für eine erfolgreiche berufliche Zukunft niemand in die Ferne schweifen.

Was die Ausbildungsmesse in Königs Wusterhausen bot
Die Bandbreite reichte vom Banken- und Versicherungswesen über die Energie- und Ernährungswirtschaft bis zu Gastronomie und Tourismus. Daneben stellten sich Betriebe aus Technik, IT und Kfz-Handwerk sowie aus Logistik, Luftverkehr und Pharmaindustrie vor. Einzelne Aussteller hatten nach eigenen Angaben sogar noch kurzfristig freie Ausbildungs- und dualen Studienplätze zu vergeben.
Zudem setzte die Messe nicht allein auf Informationsstände. An interaktiven Stationen konnten Jugendliche sich beispielsweise in Elektronik, Vermessungstechnik oder Chemie ausprobieren. Damit bekamen sie einen praxisnahen Eindruck davon, was in den jeweiligen Berufen tatsächlich zu tun ist.
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Erstmals warb in diesem Jahr auch die Altenpflege in größerem Stil um Nachwuchs. „Unser Fazit fällt durchweg positiv aus“, sagte Reina Jung, Einrichtungsleiterin der CURATA Senioreneinrichtungen GmbH aus Heidesee. Neben den Gesprächen am eigenen Stand habe ihr Haus die Veranstaltung genutzt, um Kontakte zu anderen Unternehmen und Institutionen zu knüpfen.
Kammern beraten an der Messe in Königs Wusterhausen
Neben den Unternehmen waren die Ausbildungsfachleute der Agentur für Arbeit, der Industrie- und Handelskammer Cottbus sowie der Handwerkskammer Cottbus vor Ort. Sie gaben Hinweise zu Berufsbildern und Praktika. Außerdem halfen sie Jugendlichen beim letzten Feinschliff der Bewerbungsunterlagen.
Marion Schirmer, Geschäftsführerin der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Dahme-Spreewald, sieht das Interesse ungebrochen. Nirgendwo sonst lernten Jugendliche in so kurzer Zeit so viele Arbeitgeber kennen, erklärte sie. Nach ihrer Darstellung war die Messe schon mehrfach der entscheidende Impuls für einen unterschriebenen Ausbildungsvertrag.
->> Unsere Ankündigung zur Messe vom 1. September
Die Ausstellerliste bleibt bis 2027 im Netz
Wer die Ausbildungsmesse in Königs Wusterhausen verpasst hat, geht dennoch nicht leer aus. Alle Aussteller und ihre Ausbildungsangebote stehen weiterhin online, sortiert nach 22 Branchen von der Bank über die grünen Berufe bis zur Versorgungswirtschaft. Nach Angaben der Veranstalter bleibt das Verzeichnis bis zum Beginn der Sommerferien 2027 abrufbar.
->> Zum Ausstellerverzeichnis der Ausbildungsmesse
Die 18. Ausbildungsmesse ist schon beschlossen
Angesichts des Zuspruchs setzen die Partner die Ausbildungsmesse in Königs Wusterhausen im kommenden Jahr fort. Den genauen Termin der 18. Auflage wollen sie in den kommenden Monaten bekannt geben. Veranstalter sind der Landkreis Dahme-Spreewald, die Wirtschaftsförderungsgesellschaft, die Agentur für Arbeit Cottbus, das Jobcenter Dahme-Spreewald sowie die Industrie- und Handelskammer und die Handwerkskammer Cottbus. Finanziell unterstützt wird die Messe von der Mittelbrandenburgischen Sparkasse.
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Red. / Presseinformation
© Fotos: Wirtschaftsförderungsgesellschaft Dahme-Spreewald mbH / Max Novo









