An fünf Stellen im Lübbenauer Stadtgebiet hängen jetzt Defibrillatoren, die jeder benutzen kann. Bei einem Herzstillstand zählt jede Minute – die Geräte sollen die Zeit bis zum Rettungswagen überbrücken.
An diesen fünf Orten hängen die Geräte
Installiert wurden die automatisierten externen Defibrillatoren am Spreewald Stadion, an der Turnhalle in der Otto-Grotewohl-Straße, am Spielplatz Spreewaldreich, am Großen Hafen und an der Gaststätte Wotschofska. Die Standorte wurden so gewählt, dass die Geräte im Notfall schnell und jederzeit erreichbar sind.
Die Stadt beteiligt sich damit gemeinsam mit dem Rettungsdienst Niederlausitz und dem Medizinischen Zentrum Lübbenau an der Initiative „Herzsicher“ der Björn-Steiger-Stiftung.
Warum ein Laie nichts falsch machen kann
Ein Defibrillator dieser Bauart ist ausdrücklich für Menschen ohne medizinische Ausbildung gemacht. Das Gerät spricht mit dem Ersthelfer und gibt Schritt für Schritt Anweisungen. Einen Stromstoß löst es nur dann aus, wenn er medizinisch notwendig ist – Fehler sind praktisch ausgeschlossen.
„Damit ist Lübbenau/Spreewald ein Vorreiter in der Region. Diese kleinen Koffer können den entscheidenden Unterschied machen und Leben retten“, sagt Tom Lehnert, Geschäftsführer des Rettungsdienstes Niederlausitz.
Die Stadt setzt auch auf Schulungen
„Mit der Aktion geben wir ein zusätzliches Stück Sicherheit an unsere Bürgerinnen und Bürger“, sagt Bürgermeister Helmut Wenzel. Man wolle das Bewusstsein stärken, „hinzusehen, zu handeln und keine wertvolle Zeit verstreichen zu lassen“.
Zur Initiative gehört deshalb auch, die Bevölkerung zu schulen. Denn der beste Defibrillator nützt wenig, wenn im Ernstfall niemand den Mut hat, ihn von der Wand zu nehmen.
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Red. / Presseinformation













