Für 18 Menschen im Landkreis Elbe-Elster hat am 15. September ein neuer Lebensabschnitt begonnen: Bei einer Einbürgerungsfeier des Landkreises erhielten sie die deutsche Staatsangehörigkeit. Landrat Marcel Schmidt begrüßte die neuen Staatsbürgerinnen und Staatsbürger im Ordnungsamt in Herzberg und überreichte ihnen persönlich ihre Einbürgerungsurkunden. Die Eingebürgerten sind zwischen zwei und 57 Jahre alt und leben seit zwei bis 30 Jahren in Deutschland. Sie oder ihre Familien stammen aus Albanien, Afghanistan, Syrien, Nordmazedonien, Polen, Rumänien, der Russischen Föderation und Vietnam. Ihr Zuhause haben sie heute in Herzberg, Finsterwalde, Elsterwerda, Doberlug-Kirchhain, Schönewalde, Massen-Niederlausitz, Schlieben und Mühlberg/Elbe.
„Teil unseres Alltags sind Sie längst“
In seiner Ansprache betonte Landrat Schmidt, dass die Einbürgerung zwar ein besonderer Schritt sei, die Menschen aber längst zum Landkreis gehörten: „Sie werden heute deutsche Staatsbürgerinnen und Staatsbürger. Aber Teil unseres Alltags in Elbe-Elster sind Sie längst.“
Wie sehr das zutrifft, zeigen die unterschiedlichen Lebenswege der neuen Staatsbürger. Unter ihnen sind zwei Ärzte des Elbe-Elster-Klinikums, eine Pflegefachfrau sowie Beschäftigte bei einer Sicherheitsfirma, der Sparkasse, im Verkauf, im Transportbereich und beim Autobauer Tesla. Eine Neubürgerin führt eine Pension mit Gaststätte. Auch mehrere Kinder wurden eingebürgert, die Kitas und Grundschulen im Landkreis besuchen.

Zugleich ermunterte Schmidt die neuen Staatsbürgerinnen und Staatsbürger, die mit der deutschen Staatsangehörigkeit verbundenen Möglichkeiten zur demokratischen Mitgestaltung zu nutzen – und sich weiterhin in ihren Städten und Gemeinden, in Vereinen, Nachbarschaften und am Arbeitsplatz einzubringen.
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Red.




