Die brandenburgische Wirtschaftsministerin Martina Klement ist in Beeskow zu Gast gewesen. Nach Angaben der Stadt sprach sie im Rathaus mit dem amtierenden Bürgermeister Robert Czaplinski über die Ansiedlung neuer Betriebe. Danach stellten sich die Start-ups im Incubator Village vor.
Im Rathaus ging es um neue Gewerbeflächen
Im Mittelpunkt des Gesprächs standen nach Darstellung der Stadt die Ansiedlung neuer Gewerbebetriebe und die Voraussetzungen, die dafür auf Landesebene nötig sind. Die Weiterentwicklung von Gewerbeflächen und die Gewinnung neuer Unternehmen seien ein wichtiger Baustein, heißt es aus dem Rathaus.
Damit sollen Arbeitsplätze gesichert, Investitionen ermöglicht und der Wirtschaftsstandort langfristig gestärkt werden.

Start-ups der zweiten Kohorte stellen sich vor
Im Anschluss besuchten die Ministerin und der Bürgermeister das Incubator Village auf der Spreeinsel. Dort stellten die Start-ups der zweiten Kohorte ihre Geschäftsideen und Unternehmen persönlich vor. Die Ministerin habe sich beeindruckt gezeigt von der Innovationskraft und dem Unternehmergeist der jungen Gründerinnen und Gründer, teilte die Stadt mit.
Auch die Hochschulpräsenzstelle, die inzwischen im Incubator Village angesiedelt ist, stellte ihre Arbeit und ihre Angebote vor. Sie soll Verbindungen zwischen Wissenschaft, Forschung, Unternehmen und der Region schaffen und damit das Gründungsumfeld am Standort ergänzen.
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Beeskow verweist auf seine Betriebsvielfalt
Ein weiterer Schwerpunkt des Besuchs war die Vielfalt der Beeskower Wirtschaft. Robert Czaplinski machte dabei auf die unterschiedlichen Strukturen vor Ort aufmerksam – von großen Arbeitgebern wie dem Spanplattenwerk beziehungsweise Sonae Arauco über mittelständische und kleinere Unternehmen bis hin zu den zahlreichen Handwerksbetrieben der Stadt.

Energiekosten belasten das Handwerk in Beeskow
Zur Sprache kam außerdem die Belastung durch die derzeit hohen Energiekosten. Insbesondere für mittelständische Unternehmen und Handwerksbetriebe stellten die Kosten eine Herausforderung dar, heißt es in der Mitteilung. Wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen seien deshalb eine wichtige Voraussetzung dafür, Arbeitsplätze zu sichern und neue Unternehmen für die Region zu gewinnen.
„Der direkte Austausch mit der Landesregierung ist für uns wichtig, wenn es um die zukünftige Entwicklung unseres Wirtschaftsstandorts geht. Beeskow verfügt über eine vielfältige Unternehmenslandschaft und gleichzeitig über Potenzial für neue Ansiedlungen und Gründungen. Dafür brauchen wir gute und verlässliche Rahmenbedingungen“, sagte Czaplinski laut der Mitteilung.
Zuständig für Wirtschaft, Energie und Europa
Martina Klement führt das Ministerium für Wirtschaft, Energie, Klimaschutz und Europa des Landes Brandenburg. Der Besuch bot nach Angaben der Stadt Gelegenheit, die Perspektiven des Wirtschaftsstandorts unmittelbar vor Ort zu erläutern und den Austausch über die weitere Entwicklung fortzusetzen.
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Red. / Presseinformation
© Fotos: Lisa Marrold-Schwember







