Arzt, Theologe, Organist: Albert Schweitzer war vieles gleichzeitig. In Cottbus erinnert am 24. September ein Benefizkonzert an ihn – zum zweiten Mal.
Eine Reihe, die im Jubiläumsjahr begann
Die Medizinische Universität Lausitz – Carl Thiem und das Konservatorium Cottbus hatten die Konzertreihe im vergangenen Jahr begonnen, als sich der Geburtstag des Nobelpreisträgers zum 150. Mal jährte. Nun wird sie fortgesetzt.
Das Konzert beginnt am Donnerstag, 24. September, um 19 Uhr im Konzertsaal des Konservatoriums. Eingeladen sind ausdrücklich alle Bürgerinnen und Bürger.
Karten gibt es an der Information der Klinik
Tickets sind an der Information der Medizinischen Universität Lausitz – Carl Thiem erhältlich. Erwachsene zahlen zehn Euro, Kinder und Jugendliche bis einschließlich 18 Jahre fünf Euro.
Warum ein Klinikum an Albert Schweitzer erinnert
„Albert Schweitzer gehört zu den größten Ärzten des letzten Jahrhunderts“, sagt Prof. Dr. mult. Eckhard Nagel, Vorstandsvorsitzender der MUL – CT. Schweitzer sei zugleich Theologe und ein begnadeter Musiker gewesen, der mit Orgelkonzerten viel Geld für seine Projekte in Afrika gesammelt habe.
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Den Friedensnobelpreis habe er erhalten, weil er eine wissenschaftlich philosophische Basis für seinen humanitären Einsatz geschaffen habe. Die „Ehrfurcht vor dem Leben“, so Nagel, gehöre seither zu allem medizinischen Handeln – diese Einsicht verdanke man ihm.
Damit schlägt der Abend eine Brücke zwischen Medizin und Musik, wie sie im Leben von Albert Schweitzer selbst angelegt war.
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Red. / Presseinformation








