Toller Erfolg für die Fußballer der Cottbuser Spreeschule: Beim Bundesfinale von „Jugend trainiert für Olympia und Paralympics“ in Berlin hat die Mannschaft den dritten Platz erreicht. Die Schüler der Schule mit dem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt „Geistige Entwicklung“ gewannen das kleine Finale mit 3:0 gegen die Ellerbecker Schule Kiel. Zuvor hatten sich die elf- bis 17-jährigen Spieler über die Vor- und Zwischenrunde in Brandenburg für das Bundesfinale qualifiziert.
Cottbuser Team erreicht Finalrunde der besten Acht
Die Fußballmannschaft der Cottbuser Spreeschule hat beim Bundesfinale von „Jugend trainiert für Olympia und Paralympics“ in Berlin Bronze gewonnen. Die Schüler im Alter von elf bis 17 Jahren hatten zuvor die Vor- und Zwischenrunde im Land Brandenburg überstanden und sich damit für den Wettbewerb in der Hauptstadt qualifiziert. In Berlin schafften es die Schützlinge von Kevin Pilny in die Finalrunde der besten acht Mannschaften. Dort belegte das Team zunächst den vierten Platz und spielte anschließend um Rang drei.
3:0-Sieg im kleinen Finale
Im kleinen Finale traf die Spreeschule auf die Ellerbecker Schule Kiel. Die Cottbuser entschieden die Partie mit 3:0 für sich und sicherten sich damit die Bronzemedaille beim Bundesfinale. Den Turniersieg holte die Förderschule am Heidetor aus Zerbst. Sie setzte sich im Finale mit 1:0 gegen eine Schule aus Solingen durch.
Gespielt wurde im Wettbewerb Fußball ID
Die Stadt Cottbus hat den Erfolg inzwischen auch amtlich mitgeteilt und einige Angaben nachgereicht. Angetreten ist die Spreeschule im Wettbewerb Fußball ID U18 mixed, der sich an junge Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung richtet. Im Teilnehmerfeld standen Mannschaften aus allen 16 Bundesländern.

Das Bundesfinale lief vom 15. bis 19. September im Berliner Jahnsportpark. Gespielt wurde auf dem Kleinfeld mit sechs Feldspielern und einem Torwart.
Ein Sonderbus brachte den Anhang mit
Rückhalt bekam die Mannschaft direkt am Spielfeldrand: Ein eigener Fan-Anhang reiste nach Berlin. Möglich machten das Sponsoren, die die Anreise mit einem Sonderbus und mit der Bahn finanzierten. Die Schule nennt neben dem Training ausdrücklich den Förderverein und die Sponsoren als Grundlage des Erfolgs.
Für die zehn Spieler sei die Teilnahme ein Höhepunkt ihrer Schulzeit gewesen, teilt die Spreeschule mit. Sie hätten sich auf einer bundesweiten Bühne messen können und erlebt, wie viele Menschen hinter ihnen stehen.
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