Im Cottbuser Ortsteil Sielow ist am gestrigen Mittwoch an einen ganz besonderen Sohn des Dorfes erinnert worden: Reinhard „Mäcki“ Lauck, DDR-Nationalspieler und Olympiasieger, wäre am 16. September 80 Jahre alt geworden. Zu diesem Anlass gedachte die SG Sielow des im Oktober 1997 verstorbenen Mittelfeldspielers – dort, wo seine Karriere einst begann.
Sielow ehrt seinen Weltmeister-Besieger: Gedenkfeier für „Mäcki“ Lauck
Im Dorf Sielow hat der spätere DDR-Nationalspieler Reinhard Lauck 1958 als 12-jähriger mit Fußball begonnen. Über den SC Cottbus, die spätere BSG Energie hat er sich sehr gut entwickelt und so wurde er über die Stationen Union und BFC-Nationalspieler der DDR. Bedeutsam war es bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1974 als Vorbereiter des legendären Sparwasser-Tores im Gruppenspiel gegen die BRD. Zwei Jahre später wurde er mit dem DFV-Team Zwei Olympiasieger.
Nach seinem Tod behielt man ihn in seinem ersten Verein, der SG Sielow in bester Erinnerung. Wo ihm neben dem Kabinenganz eine Wandtafel ans Sportlerheim montiert wurde, auf der sein sportlicher Weg nachlesbar wurde. Zur Enthüllung der Gedenktafel kamen 2006 viele seiner damaligen Mitspieler aus dem Nationalmannschaftsteam von Harald Irmscher über Manfred Zapf, Trainer Jürgen Bogs und Peter Ducke. Auch der DDR-Trainer Georg Buscher kam aus Jena – all die Protagonisten erinnerten sich damals in ihren kurzen Ansprachen voller Anerkennung und Sympathie an ihren ehemaligen Mitspieler.

Gestern, am 80.Geburtstag des einzigen DDR-Nationalspieler wurde an den im Oktober 1997 verstorbenen Mittelfeldspieler gedacht. Als Gast war auch Klaus Hanschke in den Sportpark der Landesliga-Mannschaft (Foto) gekommen. Der fast 80-jährige hatte in der Jugend gemeinsam für die SG Sielow gespielt und so wusste er bei der von NL-Sportreporter Georg Zielonkowski organisierten und moderierten Gedenkfeier einige Episoden aus dem Leben des „Mäcki“ Lauck zu erzählen. Am Rande der Veranstaltung versprach Christian Kschenka, Fußball-Abteilungsleiter der SGS, dass sich der Verein künftig um das vernachlässigte Grab auf dem Berliner St.Petri-Friedhofs kümmern werde.
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Red. / Georg Zielonkowski




