Am Samstag wird die Spree in Cottbus zur Konzertmeile. Nach der Verschiebung im Juni startet das Spreekonzert nun am 19. September mit zehn Stationen zwischen Spreewehrmühle und Kutzeburger Mühle. Das Programm steht.
Im Strombad läuft das Programm bis 22 Uhr
Der größte Ort des Spreekonzerts ist das Strombad, dort beginnt um 13 Uhr der Einlass und der Umtausch der Tickets in Bändchen. Ab 14 Uhr spielt Benjamin Buder, der aus Cottbus kommt und sich nach Jahren in verschiedenen Bands ein Soloprogramm gebaut hat.
Um 16 Uhr folgt Kanal: ein Quintett, das in der Cottbuser Musikszene entstand und heute aus Berlin kommt, mit einer Mischung aus Indie, Punk und Krautrock. Um 18 Uhr steht der Name des Abends auf der Bühne – Felix Meyer. Der Singer-Songwriter zog mehr als 15 Jahre als Straßenmusiker durch Europa, bevor daraus große Bühnen wurden; seine Musik verbindet Chanson, Folk und Pop.
Um 19.30 Uhr werden drei Preise der Teilnehmeraktion gezogen, danach legen bis 22 Uhr die DJanes Mystica auf, von House bis Techno. Parallel lädt der Verein Hai Voltage von 15 bis 18 Uhr zu Fahrten im Drachenboot.

Iren an der Mühle, Akkordeon auf dem Kahn
An der Spreewehrmühle spielen von 14 bis 17 Uhr The Ocelots – die irischen Zwillingsbrüder Ashley und Brandon Watson, aufgewachsen in Wexford, heute in Leipzig zu Hause, mit Gitarre, Banjo und Mundharmonika. Die Mühle selbst kann besichtigt werden, in den Pausen laufen Wasserrad und Mühlentechnik.
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Eine Station fährt: Vom Spreecafé Greschke gehen zwei Kähne im Halbstundentakt flussabwärts zur Spreewehrmühle und zurück. An Bord spielen Akkordeon und Flöte zum Instrument des Jahres, unter anderem mit Sarah Smith sowie Uta und Grzegorz Klemba. Mitsingen ist ausdrücklich erlaubt.
Von Swing bis Dudelsack an den kleinen Orten
Die übrigen Stationen des Spreekonzerts laufen meist von 15 bis 18 Uhr. Am Kiekebuscher Wehr spielen die Savoy Satellites Swing der dreißiger und vierziger Jahre, an der Kutzeburger Mühle Stefanie Gräske und Axel Merseburger Rock, Blues und Soul. Am Ostrower Steg treten Wolfgang Meyering und Ralf Gehler auf, zwei Urgesteine der deutschen Folkszene, mit Mandoline und Dudelsack.
In der Freizeit-Oase spielt Muzet Royal aus Berlin Musettewalzer und Tango. Im Spreecafé Greschke legen von 13 bis 18 Uhr die Gewinner des Nachwuchswettbewerbs [email protected] auf – DJs bis 25 Jahre, gesucht von der Lausitziade gemeinsam mit dem Zentrum Pop Brandenburg und der Wilden Möhre.
Lausitz-Bühne und Clown für die Kinder
Am Heiuki SUP-Verleih steht von 14 bis 18 Uhr die Bühne von „Meine Sache Lausitz“. Dort treten unter anderem die Lesebühne Cottbus, Jim Anders, das Mehrgenerationenorchester Niederlausitz sowie Alex Wilke und Mario Heß mit Matthias Joppe auf. Das Format war im Sommer schon in Spremberg, Drebkau und Forst zu sehen und geht am 12. Dezember in Lübbenau weiter.
Für die jüngsten Gäste ist das Familienhaus am Spreeufer der richtige Ort: Dort tritt von 14 bis 17 Uhr Clown Lulu auf.
Tickets kosten 25 Euro, alte bleiben gültig
Das Spreekonzert war ursprünglich für den 28. Juni geplant und wurde wegen angekündigter Temperaturen um 40 Grad verschoben. Bereits gekaufte Karten behalten ihre Gültigkeit, weitere kosten 25 Euro. Informationen und Vorverkauf laufen über spreekonzert.de.
Die Stationen lassen sich zu Fuß, mit dem Rad und an einigen Stellen vom Wasser aus erreichen. Dass es der Samstag geworden ist und nicht der Sonntag, hat einen Grund: Am Sonntag empfängt der FC Energie Cottbus den FC St. Pauli, und die Wege an der Spree hätten sich mit den Besucherströmen zum Stadion überschnitten.
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Red. / Presseinformation
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