Viel Fußball, neue Freundschaften und einige besondere Begegnungen: 53 Kinder haben in dieser Woche beim eG Wohnen Feriencamp gemeinsam mit dem FC Energie Cottbus fünf abwechslungsreiche Tage erlebt. Auf dem Trainingsplatz in der Poznaner Straße wurde gedribbelt, gepasst und an verschiedenen Stationen geübt, während mit dem Besuch im PiPaPo und dem gemeinsamen Mittagessen auch abseits des Rasens einiges geboten war. Für zusätzliche Begeisterung sorgten die FCE-Profis Lucas Copado, Anderson Lucoqui, Julian Guttau und Luca Erlein, die sich Zeit für den Nachwuchs nahmen. Unter den 53 Teilnehmern waren diesmal auch vier Mädchen. Mehr dazu im Video ->> Hier klicken
Kinder erzählten von ihren Camp-Höhepunkten
Fünf Tage lang drehte sich für die jungen Fußballer vieles um Dribblings, Pässe, Torschüsse und gemeinsame Spiele. Ein Teilnehmer freute sich besonders über seine persönliche Entwicklung: „Ich fand es schön, dass ich noch nie so stark war beim Eins gegen Eins.“ Auch die im Camp ausgetragene Europameisterschaft, das Passspiel und die Koordinationsübungen wurden als Höhepunkte genannt. Natürlich ging es auch um die Lieblingsspieler beim FC Energie. Besonders häufig fiel der Name Tolcay Ciğerci. Ein Nachwuchskicker erklärte: „Mein Lieblingsspieler ist Ciğerci, weil er so gut dribbeln kann und das macht mir Spaß, ihm zuzugucken.“ Auch Justin Butler gehörte zu den genannten Favoriten.
Camp-Trainer Kenny Halpick erklärte, dass das Trainingsprogramm in diesem Jahr etwas angepasst wurde. Neben den klassischen Übungen lag der Schwerpunkt noch stärker darauf, die Kinder möglichst häufig selbst ins Spiel zu bringen und ihnen viele Aktionen mit dem Ball zu ermöglichen. Dafür wurden die vier Stationen entsprechend aufgebaut: „Wir haben jetzt zwei Spielformen, eine große Spielform, eine kleine Spielform, damit die Kinder noch mehr spielen. Wir haben dann noch die Koordination und Passspiel mit Torschuss“ Abseits der Einheiten blieb das bewährte Rahmenprogramm bestehen, zu dem auch der gemeinsame Besuch im PiPaPo gehörte.
FCE-Profis nahmen sich Zeit für den Nachwuchs
Für besondere Momente sorgte der Besuch der Energie-Profis. Lucas Copado kennt die Begeisterung der Kinder aus seiner eigenen Kindheit und nimmt sich deshalb gern Zeit für den Nachwuchs. „Es ist immer schön. Du siehst, wie begeistert die kleinen Kinder sind, wie sie auf einen hoch schauen und man kann mit ihnen reden, die Fragen beantworten und einfach für die kleinen Kids da sein und ein Vorbild sein.“
Auch FCE-Kicker Anderson Lucoqui erinnerte sich an seine eigene Kindheit und seine Begeisterung für Bayer Leverkusen. Fußball spielte für ihn schon früh eine große Rolle, ebenso das Sammeln rund um seine damaligen Idole. „Also ich habe Sticker gesammelt, Fußballkarten, hab da auch gespielt“, erzählte Lucoqui. Für Lucas Copado hingegen waren sein Vater und Lionel Messi als persönliche Vorbilder prägend.
Neue Freundschaften gehören zum Camp dazu
Für Kenny Halpick zählt während der Woche nicht nur das Sportliche. Besonders auffällig sei, wie schnell die Kinder miteinander warm werden. „Ich staune immer, wie die Kinder hier ankommen. Sehr sehr schüchtern, sehr zurückhaltend und am zweiten, dritten Tag ist schon wieder was ganz anderes.“ Oft entstünden daraus neue Freundschaften. „Sie haben vier, fünf neue Freunde gefunden, verstehen sich super untereinander und am Ende werden auch Telefonnummern untereinander ausgetauscht, die gehen zusammen nach Hause und treffen sich in der Freizeit.“ Zum festen Programm gehörte neben dem Besuch im PiPaPo auch das gemeinsame Mittagessen vom SOS-Kinderdorf Lausitz. Halpick sprach von einer „1A Versorgung“ und lobte die Zusammenarbeit.
Vier Mädchen unter den 53 Teilnehmern
Unter den 53 Kindern waren diesmal auch vier Mädchen. Zwei davon seien Halpick sportlich besonders aufgefallen. „Wir haben zwei Mädels, die ich mir auch notiert habe. Ich bin echt positiv überrascht, weil es wirklich zwei Mädels sind, die wirklich sehr sehr guten Fußball spielen.“ Gleichzeitig sei das Camp auch für Anfänger offen. Halpick verwies auf eine Teilnehmerin, die erst vor Kurzem mit dem Fußball begonnen habe und sich ebenso gut in die Gruppe eingefügt habe. Auch die Kinder selbst berichteten von Fortschritten.
eG Wohnen unterstützt den Kinder- und Jugendsport
Für die eG Wohnen gehört das Feriencamp inzwischen fest zum Engagement für Kinder und Jugendliche. Andreas Kretzschmar, Vorstand der eG Wohnen, erklärte: „Elf mal führen wir das Camp bereits durch, sozusagen seit 2024 und wir als Genossenschaft möchten gerne den Kinder- und Jugendsport unterstützen. Da gehört natürlich dazu, dass die Kinder hier sportlich aktiv sind, Disziplin und Teamgeist lernen und natürlich auch jede Menge Spaß haben.“ Für die Teilnehmer gab es diesmal unter anderem Turnbeutel, Trinkflaschen und ein Pixi-Buch mit Egon und Lauzi. Vom 19. bis 23. Oktober 2026 findet in den Herbstferien das nächste eG Wohnen Feriencamp statt. Dann stehen erneut fünf Tage mit Training, gemeinsamen Erlebnissen und viel Fußball auf dem Programm.
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Red.



