Vom Assistenzarzt zum Oberarzt: Dr. Ahmed Elagamy Musa hat am Sana-Herzzentrum Cottbus seinen Weg in die interventionelle Kardiologie konsequent verfolgt. Sein Werdegang zeigt, wie persönlicher Ehrgeiz und gezielte Förderung an der Spezialklinik zusammenwirken, wie das Herzzentrum mitteilt.
Von Alexandria in die Lausitz
Bevor Ahmed Elagamy Musa Arzt wurde, wollte er Künstler werden. Malen und Angeln prägten seine Kindheit in Alexandria – und Eigenschaften, die ihn bis heute begleiten. „Das Malen hat meinen Blick für Details und meinen Wunsch nach Präzision geprägt“, sagt der 38-Jährige. Die Entscheidung für die Kardiologie fiel früh: Im zweiten Studienjahr verlor er seinen Großvater durch einen Herzinfarkt. 2016 kehrte er nach Deutschland zurück, legte die Fachsprachprüfung ab, erhielt die Approbation und begann eine Promotion an der Charité.
Ein Versprechen, das gehalten wurde
Im April 2020 kam Ahmed Elagamy Musa als Assistenzarzt an das Sana-Herzzentrum Cottbus. Er brachte bereits besondere Erfahrung im Herzultraschall mit, wollte sich aber zugleich in der interventionellen Kardiologie weiterentwickeln. Chefarzt Dr. Axel Harnath sicherte ihm das zu. „Er hat mir das zugesichert – und sein Wort gehalten“, sagt Musa. Das steht für einen Teil der Philosophie der Klinik: Ärztinnen und Ärzte werden gezielt gefördert und übernehmen Schritt für Schritt mehr Verantwortung.
Eine Entwicklung, die sich belegen lässt
2024 bestand Ahmed Elagamy Musa die Facharztprüfung für Innere Medizin und Kardiologie und schloss seine Promotion ab. Zugleich erwarb er die vollständigen Zertifizierungen der European Association of Cardiovascular Imaging für die transthorakale und die transösophageale Echokardiographie – international anerkannte Qualifikationen. Heute führt er auch komplexe koronare Interventionen selbstständig durch. Im September 2025 wurde er zum Oberarzt der Kardiologie ernannt.
Spitzenmedizin für kranke Herzen in Cottbus
Rund 2.800 Menschen werden jedes Jahr vom kardiologischen Team um Chefarzt Dr. Axel Harnath behandelt. Zu den Schwerpunkten gehören neben komplexen Koronarinterventionen unter anderem TAVI, interventionelle Mitralklappentherapien sowie elektrophysiologische Untersuchungen und Ablationsverfahren. Bei aller Hochleistungsmedizin bleibt für Musa der persönliche Kontakt entscheidend: „Mir ist wichtig, meine Patientinnen und Patienten so zu behandeln, wie ich selbst behandelt werden möchte.“
Über das Sana-Herzzentrum Cottbus
Das Sana-Herzzentrum Cottbus zählt zu den führenden Adressen der modernen Herzmedizin. Mit mehr als 600 TAVI-Prozeduren jährlich gehört die Spezialklinik zu den leistungsstärksten Zentren für minimalinvasive Klappenimplantationen. Seit der ersten Operation am offenen Herzen im Land Brandenburg am 7. Juni 1995 haben interdisziplinäre Teams tausenden Patienten geholfen; mehr als 100.000 Menschen wurden seither behandelt.
Foto: Sana-Herzzentrum Cottbus
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Red. / Presseinformation







