Auf dem Gelände der BTU in Cottbus ist in der Nacht zu Samstag eine Regenbogenbank aus der Verankerung gerissen und beschädigt worden. Wie die Polizei mitteilte, hatte ein Sicherheitsdienstmitarbeiter der Universität die Sachbeschädigung kurz vor Mitternacht entdeckt. Der Schaden wird auf rund 500 Euro beziffert. Die weiteren Ermittlungen übernimmt die Kriminalpolizei.
Sicherheitsdienst entdeckt beschädigte Regenbogenbank in Cottbus
Der Vorfall ereignete sich nach Angaben der Polizei kurz vor dem Tagwechsel von Freitag auf Samstag. Ein Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes meldete während eines Rundgangs auf dem BTU-Gelände eine Sachbeschädigung. Die regenbogenfarbene Sitzbank steht auf dem Universitätsgelände in der Lipezker Straße und war zuvor unbeschädigt.
Vor Ort stellten die Beamten fest, dass die Regenbogenbank in Cottbus aus ihrer Verankerung gerissen worden war. Zudem wies die Bank weitere Beschädigungen auf, die laut Polizei mit rund 500 Euro beziffert werden können. Trotz einer umgehenden Nahbereichsfahndung konnten die Verursacher nicht mehr angetroffen werden. Aus diesem Grund liegen bislang keine Hinweise auf die Tatverdächtigen vor.
Die weiteren Ermittlungen zum Fall der beschädigten Regenbogenbank in Cottbus hat nach Polizeiangaben die Kriminalpolizei übernommen.
Weitere Polizeimeldungen aus der Stadt Cottbus
Cottbus: In der Dresdener Straße in Madlow ist am Freitagabend ein Auto auf den Straßenbahngleisen gelandet. Auslöser war nach Polizeiangaben ein Bedienfehler des 18-jährigen Fahrers, verletzt wurde niemand. Der Sachschaden liegt bei rund 10.000 Euro. → Den ausführlichen Bericht lest ihr hier
Cottbus: Am frühen Samstagabend meldete sich ein Ladendetektiv des REWE aus der Hermannstraße in Sandow. Dieser gab an, dass eine männliche Person Ware in seinen Einkaufswagen legte und mit diesem den Laden ohne zu bezahlen verließ. Durch den Ladendetektiv konnte die Person gestellt und wieder in das Gebäude geführt werden. Allerdings wollte die männliche Person flüchten und sich einer Kontrolle entziehen. Aus diesem Grund musste der Detektiv die Person zu Boden bringen und fixieren. Selbst nachdem Polizeibeamte vor Ort erschienen verhielt sich die Person weiterhin renitent und versuchte sich gegen die polizeilichen Maßnahmen zu wehren. In der Folge wurde die Person fixiert und zur Verhinderung weiterer Straftaten ins Gewahrsam der Polizeiinspektion gebracht. Hier konnte die Identität der Person zweifelsfrei festgestellt werden. Der 51-jährige verbrachte nach weiteren strafprozessualen Maßnahmen die Nacht im Gewahrsam der Polizeiinspektion und wurde erst am Sonntagmorgen wieder entlassen. Die Schadenshöhe beträgt mehr als 200 Euro. Auch hier werden die weiteren Ermittlungen durch die Kriminalpolizei geführt.
Cottbus: Im Rahmen der Streife konnten Polizeibeamte am späten Samstagabend zwei Personen feststellen, welche in Sandow ein Graffiti sprühten. Zwar konnte sich einer der beiden vom Tatort unerkannt entfernen, allerdings gelang es den Beamten den anderen zu stellen. Der bereits mehrfach bekannte 24-jährige brachte ein Graffito bzw. die Buchstabenkombination „FCE“ in den Farben rot, weiß, silber und schwarz in einem Mülleimerbereich auf. Es entstand der Firma ALBA Cottbus ein Sachschaden in Höhe von 200 Euro. Die weiteren Ermittlungen werden durch die Kriminalpolizei geführt.
Cottbus: In der Nacht von Samstag auf Sonntag ging bei der Leitstelle der Polizei des Landes Brandenburg ein Bürgerhinweis ein, dass eine hausfremde Person in einem Kellerabteil in Sandow randaliert. Hinzugezogene Polizeibeamte konnten eine 35-jährige männliche Person feststellen, welche sehr aggressiv und den Beamten aus diversen anderen Vorfällen bereits bekannt war. Auch das Androhen von polizeilichen Einsatzmitteln führte nicht dazu, dass sich die Person beruhigte. Ganz im Gegenteil, die Person ging auf die Beamten los, weshalb sie zu Boden gebracht und fixiert werden musste. Aber auch diese Maßnahmen führten nicht zur Beruhigung der Lage. Die Person verhielt sich weiterhin aggressiv, versuchte sich gegen die Maßnahme zu wehren und musste zur Verhinderung weiterer Straftaten in das Gewahrsam der Polizeiinspektion verbracht werden. Auch hier beruhigte sich die Person zunächst nicht. Erst im Laufe der Nacht kam die Person zur Ruhe und konnte folglich am Sonntagmorgen wieder entlassen werden. Eine Schadenshöhe ist hier nicht bekannt.
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