Bei einem Verkehrsunfall in Cottbus-Madlow ist am Freitagabend ein Auto auf den Straßenbahngleisen gelandet. Wie die Polizei mitteilte, alarmierte ein Zeuge gegen 22:00 Uhr den Notruf, nachdem er einen lauten Knall wahrgenommen hatte. Verletzte gab es nicht, der Sachschaden wird auf rund 10.000 Euro beziffert. Der Straßenbahnverkehr war zwischenzeitlich eingeschränkt, lief nach der Bergung des Fahrzeugs jedoch wieder regulär.
18-Jähriger landet mit Auto im Straßenbahn-Gleisbett
Der Vorfall ereignete sich nach Angaben der Polizei am späten Freitagabend in der Dresdener Straße in Cottbus-Madlow. Gegen 22:00 Uhr meldete sich ein Mann über den Notruf und gab an, dass er ein lautes Knallgeräusch gehört und zudem ein Fahrzeug auf den Straßenbahnschienen wahrgenommen habe. Daraufhin rückten Beamte der Polizeiinspektion Cottbus aus und konnten den geschilderten Sachverhalt vor Ort bestätigen.
Auf den Straßenbahngleisen in Madlow stand das Auto eines 18-jährigen Fahrers. Den Ermittlungen zufolge war es zu einem Bedienfehler gekommen, weshalb der junge Fahrer mit seinem Pkw im Gleisbett landete. Die Insassen blieben nach Angaben der Polizei unverletzt, auch das Gleisbett selbst wurde nicht beschädigt. Allerdings war das Fahrzeug nach dem Vorfall nicht mehr fahrbereit, der Sachschaden beläuft sich auf rund 10.000 Euro.
Anschließend wurde das Auto geborgen. Daraufhin konnte der Straßenbahnverkehr wieder ungehindert über die Straßenbahngleise in Madlow rollen.
Weitere Polizeimeldungen aus der Stadt Cottbus
Cottbus: Auf dem BTU-Gelände in der Lipezker Straße wurde in der Nacht zu Samstag eine regenbogenfarbene Sitzbank aus der Verankerung gerissen und beschädigt. Der Schaden liegt bei rund 500 Euro, die Kriminalpolizei ermittelt. → Den ausführlichen Bericht lest ihr hier
Cottbus: Am frühen Samstagabend meldete sich ein Ladendetektiv des REWE aus der Hermannstraße in Sandow. Dieser gab an, dass eine männliche Person Ware in seinen Einkaufswagen legte und mit diesem den Laden ohne zu bezahlen verließ. Durch den Ladendetektiv konnte die Person gestellt und wieder in das Gebäude geführt werden. Allerdings wollte die männliche Person flüchten und sich einer Kontrolle entziehen. Aus diesem Grund musste der Detektiv die Person zu Boden bringen und fixieren. Selbst nachdem Polizeibeamte vor Ort erschienen verhielt sich die Person weiterhin renitent und versuchte sich gegen die polizeilichen Maßnahmen zu wehren. In der Folge wurde die Person fixiert und zur Verhinderung weiterer Straftaten ins Gewahrsam der Polizeiinspektion gebracht. Hier konnte die Identität der Person zweifelsfrei festgestellt werden. Der 51-jährige verbrachte nach weiteren strafprozessualen Maßnahmen die Nacht im Gewahrsam der Polizeiinspektion und wurde erst am Sonntagmorgen wieder entlassen. Die Schadenshöhe beträgt mehr als 200 Euro. Auch hier werden die weiteren Ermittlungen durch die Kriminalpolizei geführt.
Cottbus: Im Rahmen der Streife konnten Polizeibeamte am späten Samstagabend zwei Personen feststellen, welche in Sandow ein Graffiti sprühten. Zwar konnte sich einer der beiden vom Tatort unerkannt entfernen, allerdings gelang es den Beamten den anderen zu stellen. Der bereits mehrfach bekannte 24-jährige brachte ein Graffito bzw. die Buchstabenkombination „FCE“ in den Farben rot, weiß, silber und schwarz in einem Mülleimerbereich auf. Es entstand der Firma ALBA Cottbus ein Sachschaden in Höhe von 200 Euro. Die weiteren Ermittlungen werden durch die Kriminalpolizei geführt.
Cottbus: In der Nacht von Samstag auf Sonntag ging bei der Leitstelle der Polizei des Landes Brandenburg ein Bürgerhinweis ein, dass eine hausfremde Person in einem Kellerabteil in Sandow randaliert. Hinzugezogene Polizeibeamte konnten eine 35-jährige männliche Person feststellen, welche sehr aggressiv und den Beamten aus diversen anderen Vorfällen bereits bekannt war. Auch das Androhen von polizeilichen Einsatzmitteln führte nicht dazu, dass sich die Person beruhigte. Ganz im Gegenteil, die Person ging auf die Beamten los, weshalb sie zu Boden gebracht und fixiert werden musste. Aber auch diese Maßnahmen führten nicht zur Beruhigung der Lage. Die Person verhielt sich weiterhin aggressiv, versuchte sich gegen die Maßnahme zu wehren und musste zur Verhinderung weiterer Straftaten in das Gewahrsam der Polizeiinspektion verbracht werden. Auch hier beruhigte sich die Person zunächst nicht. Erst im Laufe der Nacht kam die Person zur Ruhe und konnte folglich am Sonntagmorgen wieder entlassen werden. Eine Schadenshöhe ist hier nicht bekannt.
Weitere aktuelle Blaulichtmeldungen
Heute in der Lausitz – Unser täglicher Newsüberblick
Mehr Infos und News aus der Lausitzer und Südbrandenburger Region sowie Videos und Social-Media-Content von heute findet ihr in unserer Tagesübersicht –>> Hier zur Übersicht
Red. / Presseinformation







