Nach mehreren Streiktagen im Tarifkonflikt hat die Gewerkschaft verdi gemeinsam mit ALBA Cottbus, ALBA Lausitz und den Städtischen Diensten Cottbus eine Einigung erzielt. Wie verdi mitteilte, wurde heute nach intensiven Verhandlungen ein Tarifabschluss erreicht. Zuvor hatten die Beschäftigten an insgesamt fünf Tagen die Arbeit niedergelegt, auch während der laufenden Gespräche. Für die Beschäftigten sind nun schrittweise Entgelterhöhungen vorgesehen, die in den kommenden Monaten greifen sollen. Mit der Einigung endet vorerst ein Arbeitskonflikt, der zuletzt auch Auswirkungen auf die Müll- und Wertstoffentsorgung in der Region hatte.
Einigung nach mehreren Streiktagen erzielt
In den Tarifverhandlungen zwischen ALBA Cottbus, ALBA Lausitz, der Städtische Dienste Cottbus GmbH und der Gewerkschaft ver.di wurde am Donnerstag, den 23. April 2026, eine Einigung erzielt. Wie ver.di in einer Pressemitteilung mitteilt, war dem Abschluss eine Serie von Arbeitsniederlegungen vorausgegangen. Insgesamt wurde an fünf Tagen gestreikt, auch am Tag der Verhandlungen selbst.
Schrittweise Lohnerhöhungen vereinbart
Das Ergebnis der Verhandlungen sieht laut Gewerkschaft eine Entgelterhöhung von 3 Prozent ab dem 1. Mai 2026 vor. Zum 1. Januar 2027 sollen die Löhne um weitere 2,5 Prozent steigen. Der Tarifvertrag kann erstmals wieder zum 31. Dezember 2027 gekündigt werden.
Gewerkschaft sieht Streiks als entscheidend
Nach Angaben von ver.di war die Einigung maßgeblich durch den Druck der Beschäftigten möglich. Der Verhandlungsführer der Gewerkschaft, Lucas Krentel, erklärte laut Mitteilung, dass insbesondere die Streiks während der Verhandlungen deutlich gemacht hätten, dass die Beschäftigten höhere Löhne einfordern.
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Red. / Presseinformation










