Das Elbenwald Festival 2026 ist offiziell gestartet. Punkt 13 Uhr öffneten sich im Cottbuser Spreeauenpark die Festivaltore, von zwei Seiten strömten die ersten Besucher auf das Gelände: über den Haupteingang am Stadtring und vom angrenzenden Campingplatz. Schon in den ersten Minuten waren zahlreiche aufwendig gestaltete Kostüme, Cosplays und Fantasyfiguren aus Welten wie „Der Herr der Ringe“, „Star Wars“, „Super Mario“, Anime und Gaming zu sehen. Für viele Besucher begann damit nach der Anreise und dem Camping-Auftakt am Donnerstag nun das eigentliche Festivalwochenende. Ab sofort stehen drei Tage mit Musik, Shows, Lesungen, Workshops, Cosplay, Gaming und zahlreichen Mitmachangeboten auf dem Programm.
Erste Besucher strömen auf das Festivalgelände
Um 13 Uhr fiel am heutigen Freitag der offizielle Startschuss für das Elbenwald Festival 2026. Während sich vor dem Haupteingang am Stadtring bereits Besucher gesammelt hatten, kamen gleichzeitig zahlreiche Festivalgäste direkt vom Campingplatz auf das Gelände im Spreeauenpark.
Schon zum Start zeigte sich dabei das Bild, das das Elbenwald Festival seit Jahren prägt. Zwischen den ersten Besuchergruppen waren zahlreiche Kostüme und Cosplays aus bekannten Film-, Fantasy-, Anime- und Gamingwelten zu entdecken. Figuren und Anspielungen aus „Der Herr der Ringe“, „Star Wars“, „Super Mario“ und vielen weiteren Universen liefen durch den Park. Bei zahlreichen Kostümen war bereits auf den ersten Blick zu erkennen, wie viel Arbeit in deren Gestaltung geflossen ist.
Viele Festivalgäste waren bereits am Donnerstag nach Cottbus gereist. Der Campingplatz hatte sich im Laufe des Tages zunehmend gefüllt, am Abend gab es für die Frühanreisenden bereits ein erstes Vorprogramm. Mit der Öffnung des eigentlichen Festivalgeländes läuft nun das vollständige Programm.
Drei Tage Workshops, Shows, Musik und Cosplay
Bis Sonntag dreht sich im Spreeauenpark nun alles um Fantasy, Filme, Serien, Gaming, Musik und gemeinsames Erleben. Auf dem Programm stehen unter anderem Workshops, Lesungen, Konzerte, Shows und zahlreiche Mitmachangebote. Für viele Besucher gehört ebenso dazu, Freunde und Bekannte wiederzutreffen, gemeinsam in Kostümen unterwegs zu sein oder neue Fantasy- und Gamingwelten zu entdecken.
Einen besonders großen Schwerpunkt legt das Festival in diesem Jahr auf Cosplay. Mit einem eigenen Crafting-Village wird gezeigt, wie die teilweise aufwendigen Kostüme entstehen. Dort können Besucher auch selbst verschiedene Techniken ausprobieren. Das Angebot reicht von Schneiderei über Arbeiten mit Schaumstoff bis zur Gestaltung von Perücken und aufwendigem Make-up.
Auch auf dem Festivalgelände selbst gibt es Veränderungen. Die fest installierte Pavillonbühne wird in diesem Jahr nicht mehr als Festivalbühne genutzt. Stattdessen wurde eine neue Bühne aufgebaut. Veranstalter Alexander Lapeta hatte kurz vor dem Start am NL-Mikro erklärt: „Diese Pavillonbühne hat sich tatsächlich für uns als eher unpraktisch herausgestellt.“ Die neue Bühne ist etwas größer und soll näher am Publikum funktionieren. Die Fläche rund um die bisherige Bühne wird nun anderweitig genutzt. Dort befinden sich unter anderem Mittelalterlager, Schwertkampflager und ein Camp Half-Blood aus der Welt von Percy Jackson.
Musik von Fiddler’s Green bis zum Filmorchester
Neben Cosplay, Workshops und Mitmachangeboten bleibt die Musik ein wesentlicher Bestandteil des Wochenendes. „Ja, es ist die übliche bunte Mischung, sag ich mal. Wir legen uns ja nicht fest musikalisch“, hatte Lapeta das Programm beschrieben.
Zu den angekündigten Programmpunkten gehören unter anderem Fiddler’s Green und d’Artagnan. ZweiRaumSilke steht am Freitagabend auf der Hauptbühne und gestaltet am Samstag außerdem die Aftershowparty. Zum Abschluss am Sonntag ist erneut das große Filmorchester angekündigt.
Die Aftershowparty findet in diesem Jahr auf der neu geschaffenen Bühne statt. Nach Angaben des Veranstalters wurde der dafür genutzte Bereich gegenüber dem vergangenen Jahr vergrößert. „Es war letztes Jahr ein bisschen eng, und den Platz mussten wir etwas vergrößern. Es ist jetzt immer noch kuschelig und gemütlich, aber mit ein bisschen mehr Platz“, erklärte Lapeta.
Tages- und Abendtickets weiterhin erhältlich
Auch ein spontaner Besuch des Festivals ist weiterhin möglich. Neben Mehrtagestickets gibt es Tageskarten sowie Abendtickets, die jeweils ab 18 Uhr gelten. Nach Angaben des Veranstalters sind entsprechende Tickets weiterhin verfügbar. Damit läuft im Spreeauenpark nun bis Sonntag die volle Festivalaction. Nach der Anreise zahlreicher Camper am Donnerstag und den letzten Aufbauarbeiten hat das Elbenwald Festival 2026 offiziell begonnen.
Zukunft des Elbenwald Festivals weiterhin offen
Während zunächst das aktuelle Festivalwochenende im Mittelpunkt steht, ist weiterhin offen, wie es mit dem Elbenwald Festival nach 2026 weitergeht. Lapeta hatte kurz vor dem Start erklärt: „Also alle Leute wollen und wünschen sich ja, dass es irgendwie weitergeht und auch wir wollen, dass das Elbenwald Festival weiterhin stattfindet und auch weiterhin in Cottbus stattfindet.“ Gleichzeitig seien die wirtschaftlichen Bedingungen für Großveranstaltungen in den vergangenen Jahren schwieriger geworden.
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Deshalb müsse geprüft werden, wie das Festival künftig aufgestellt werden kann. „Wir müssen einfach gucken, wie wir das neu sortiert kriegen, wie wir Änderungen vornehmen, um das einfach mit einem wirtschaftlich guten Gewissen durchführen zu können.“
Ob es 2027 erneut ein Elbenwald Festival in Cottbus geben wird, ist derzeit noch nicht entschieden. In den vergangenen Jahren wurde der nächste Termin traditionell am Sonntagabend nach dem Filmkonzert bekanntgegeben. Für dieses Wochenende ließ Lapeta die Frage noch offen: „Wir haben uns tatsächlich noch nicht festgelegt, lasst euch überraschen.“




