Der Bund Deutscher Kriminalbeamter (BDK) – Landesverband Brandenburg – hat erneut die Verkürzung der politischen und öffentlichen Diskussion um die bevorstehende Polizeireform auf den Erhalt der Polizeipräsenz kritisiert.
Die Landesregierung verteile mit der gebetsmühlenartig wiederholten Behauptung „Beruhigungspillen“, es würden lediglich Strukturen gestrafft und Führungskräfte reduziert werden. Richtig sei jedoch, dass allein bei der Kriminalpolizei bis 2020 weitere über 400 Stellen abgebaut werden sollen.
Dabei handle es sich überwiegend um Ermittler, Kriminaltechniker und Fahnder.
Dies werde nicht ohne Auswirkungen auf die Verbrechensbekämpfung im Lande bleiben. Politischen Vorgaben gibt es lediglich für die Streifen- und Revierpolizisten, deren Zahl erhalten bleiben soll, nicht aber für die Kriminalpolizei.
Quelle: Kripo-Gewerkschaft Brandenburg
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