Im Landkreis Oberspreewald-Lausitz kommt es nach der Landratswahl zur Stichwahl zwischen Alexander Erbert (CDU) und Antje Ruhland-Führer (AfD). Erbert erreichte im ersten Wahlgang 48,8 Prozent der Stimmen, Ruhland-Führer kam auf 43,6 Prozent. Damit liegt Erbert zwar vorn, allerdings verfehlte er die für eine Direktwahl erforderliche absolute Mehrheit. Die Entscheidung über die neue Spitze der Kreisverwaltung fällt in einer zweiten Wahlrunde am 25. Januar.
Erbert vor Ruhland-Führer
Nach dem vorläufigen Endergebnis der Landratswahl, das auf der Auszählung aller 161 Stimmbezirke basiert, entfielen 48,8 Prozent der Stimmen auf Alexander Erbert (CDU). Antje Ruhland-Führer (AfD) erreichte 43,6 Prozent. Dr. Evgeni Kivman (Tierschutzpartei) kam auf 7,6 Prozent der Stimmen. Die Wahlbeteiligung lag bei 43,1 Prozent.
Zwar wurde damit das notwendige Quorum von mindestens 15 Prozent aller Wahlberechtigten erreicht, für eine Direktwahl ist jedoch zusätzlich eine absolute Mehrheit von mehr als 50 Prozent der gültigen Stimmen erforderlich. Diese Voraussetzung wurde im ersten Wahlgang nicht erfüllt und deshalb kommt es am 25. Januar 2026 zur Stichwahl. Wahlberechtigte, die bereits einen Wahlschein beantragt haben, erhalten die Briefwahlunterlagen für die Stichwahl automatisch, sofern kein abweichender Wunsch angegeben wurde.
Sollte auch im zweiten Wahlgang keine der kandidierenden Personen die erforderliche Mehrheit erreichen, kommt keine Direktwahl zustande. In diesem Fall würde der Kreistag den Landrat oder die Landrätin wählen. Das endgültige amtliche Ergebnis des ersten Wahlgangs stellt der Kreiswahlausschuss nach Prüfung der Wahlniederschriften fest.
Heute in der Lausitz – Unser täglicher Newsüberblick
Mehr Infos und News aus der Lausitzer und Südbrandenburger Region sowie Videos und Social-Media-Content von heute findet ihr in unserer Tagesübersicht –>> Hier zur Übersicht
Red. / Presseinformation







