An über 100 Orten in ganz Deutschland pflanzen am kommenden Wochenende Bürgerinnen und Bürger, Initiativen und Organisationen Bäume als Protest gegen die Verpressung von Kohlendioxid (CO2). Durch die umstrittene CCS-Technologie (Carbon-Capture and Storage) wollen Energiekonzerne das Klimagift CO2 abscheiden und unter bewohnten Gebiet einlagern. Im Falle von Havarien und Lecks sind ernsthafte Bedrohungen für die Bevölkerung, Umwelt und Grundwasser nicht auszuschließen.
Unter dem Motto „Bäume statt CO2-Endlager“ ruft ein Bündnis von Umweltverbänden und Baumpflanz-Initiativen für den 12. bis 14. November 2010 dazu auf, bundesweit über 10.000 Bäume zu pflanzen, die auf der Internetplattform www.baeume-statt-co2-endlager.de gemeldet und dort für jedermann sichtbar werden.
„Von Bayern bis Schleswig-Holstein demonstrieren tausende Bürgerinnen und Bürger durch Baumpflanzungen für eine Energiewende, für Klimaschutz und gegen neue Kohlekraftwerke und unterirdische CO2-Deponien“, so Mike Kess vom Bündnis „Bäume statt CO2-Endlager“. Die größte Beteiligung wird in den akut von CO2-Endlagern bedrohten Regionen in Brandenburg und in der Altmark erwartet.
Neben zahlreichen Einzelpflanzungen wird es am Wochenende an folgenden Orten Großpflanzungen geben:
Sachsen-Anhalt (Altmark): Beetzendorf
Berlin: Wannsee
Brandenburg: Genshagen, Letschin, Gosda/Klinge (in der Nähe des geplanten CCS-Kohlekraftwerkes)
Bayern: Unterhaching
Weitere Details über die Pflanzungen vor Ort
Quelle: Mike Kess
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