Schröter: „Einsatz führte zu Aufklärung von Raubüberfällen und Rückgang der Kriminalität“
Die verstärkte Polizeipräsenz in den Grenzstädten Guben und Forst (beide Landkreis Spree-Neiße) wird fortgesetzt. Darüber informierte der amtierende Polizeipräsident Hans-Jürgen Mörke die Bürgermeister beider Städte am (heutigen) Freitag in Cottbus.
Innenminister Karl-Heinz Schröter und Mörke hatten die Verstärkung der Polizei in der Region Mitte Februar in Cottbus bekannt gegeben, nachdem es insbesondere in Guben zu einer Serie besonders schwerer Raubstraftaten gekommen war. Das seinerzeit vorgestellte Maßnahmenpaket umfasste vor allem den zusätzlichen Einsatz von mindestens zehn Doppelstreifen der Polizei, davon sieben in Guben und drei in Forst. Die Maßnahmen waren zunächst bis Ende Juni befristet; ihre Fortsetzung stand unter dem ausdrücklichen Vorbehalt der Entscheidung durch den Innenminister.
„Der Einsatz der zusätzlichen Polizeikräfte hat sich sehr bewährt. Ich danke allen Beamten der Polizei Brandenburg, die am Erfolg der Maßnahmen Anteil hatten. Sie alle haben eine hervorragende Arbeit geleistet“, sagte Schröter in Potsdam. „Sowohl in Guben als auch nun in Forst ist es gelungen, schwere Raubüberfälle aufzuklären und die mutmaßlichen Täter zu ermitteln. Der Einsatz hat dazu geführt, dass nach Einschätzung der Polizei auch die allgemeine Kriminalität in den beiden Städten zurückgedrängt werden konnte. Das ist eine gute Nachricht aus unserer Grenzregion.“
Schröter fügte hinzu: „Gleichwohl halte ich es für nicht vertretbar, den verstärkten Polizeieinsatz angesichts der Erfolge Ende dieses Monats zu beenden. Der Einsatz wird daher fortgesetzt werden. Bis auf weiteres sollen daher zusätzlich mindestens acht Doppelstreifen in Guben und Forst im Einsatz verbleiben, davon drei in Forst und fünf in Guben. Diese leichte Reduzierung ist vor dem Hintergrund der jüngsten Ermittlungserfolge vertretbar. Ein derart massiver Kräfteeinsatz wie in den vergangenen Monaten kann eigentlich nur die Ausnahme sein. Auch zukünftig wird damit in beiden Grenzstädten wesentlich mehr Polizei auf der Straße sein als vor Anordnung der Maßnahmen. Wir tragen damit der besonderen Lage im südlichen Grenzraum unseres Landes auch weiterhin Rechnung.“
Foto: Sandra Mattner
Quelle: Ministerium des Innern und für Kommunales des Landes Brandenburg




