„Die heimische Braunkohle bleibt für Brandenburg ein wichtiger Pfeiler in der Energiepolitik. Ich werde mich weiter für eine schnelle Umsetzung der EU-Richtlinie zur CO2-Abscheidung und –Speicherung in nationales Recht einsetzen. Nach der aus meiner Sicht falschen Entscheidung auf Bundesebene, das CCS-Gesetz auf die nächste Wahlperiode zu verabschieden, fordere ich, dieses Gesetz nach der Wahl dann aber auch zügig anzupacken. Denn es geht um dringend benötigte Planungssicherheit. Wir brauchen die CCS-Technologie als Beitrag zum aktiven Klimaschutz, denn nur damit ist eine umweltfreundliche
Braunkohleverstromung zu haben. Kohle wird nach Überzeugung von Experten noch auf Jahrzehnte für eine sichere Energieversorgung benötigt. Wichtig ist mir dabei, die Menschen in alle Entscheidungen einzubeziehen und bei der Umsetzung der CCS-Technologie mitzunehmen. Dazu gehört auch, dass CCS zum Erhalt von Tausenden Arbeitsplätzen in der Braunkohle beiträgt.“
Das erklärte Wirtschaftsminister Ulrich Junghanns zur heutigen Erklärung von Vattenfall, weitere Investitionen in die CCS-Technologie nur dann zu tätigen, wenn es einen nationalen Rechtsrahmen gibt.
Quelle: Ministerium für Wirtschaft
Foto: CCS Testanlage in Schwarze Pumpe (Archivbild)
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