Im Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft stehen bald an vielen Wegen neue gelbe Schilder. Die Naturwacht markiert Naturschutzgebiete und Flora-Fauna-Habitat-Gebiete neu, damit Besucher erkennen, wo besondere Regeln gelten. Den Anfang macht der Restsee Tröbitz.
Sechs neue Schilder am Restsee Tröbitz
Sechs Schilder stellt die Naturwacht derzeit an den Wegen ins Naturschutz- und FFH-Gebiet „Restsee Tröbitz“ auf, teilte sie mit. Das Gewässer ist in der Bergbaufolgelandschaft entstanden. Es bietet seltenen Wasserpflanzen einen Lebensraum und dem Schmalbindigen Breitflügel-Tauchkäfer, der deutschlandweit nur noch an sehr wenigen Stellen vorkommt.
„Ebenso kommen hier Brut- und Zugvogelarten vor. Man kann unter anderem auch Zwergtaucher und Graugänse beobachten“, sagt Rangerin Antonia Marx. Damit Menschen diese Arten erleben können, ohne sie zu stören, gebe es in der Schutzgebietsverordnung Regeln. „Es ist in sensiblen Naturschutzgebieten beispielsweise stets geboten, auf den Wegen zu bleiben. Das schützt am Restsee Tröbitz die Tiere vor Störungen und die Gäste gleichermaßen, denn die Böschung ist hier im Westen abrutschgefährdet“, erklärt sie.
Hunde an die Leine, kein Feuer und kein Wildcampen
Die Einzelheiten stehen in der Verordnung des jeweiligen Gebiets. Grundsätzlich sind Ruhe und Rücksicht geboten, sobald man das gelbe Schild mit der Naturschutzeule passiert. In der Regel müssen Hunde an der Leine bleiben. Grillen, Feuer machen und Wildcampen sind verboten. „Umsichtig in Schutzgebieten nützt auch den Besuchern, denn so hat man deutlich größere Chancen, Tiere wie Biber oder Fischotter zu sichten“, so Marx.
Als Nächstes folgen Hohe Warte und Schwarze Elster
Die Rangerinnen der Naturwacht und ein Praktikant arbeiten sich durch den nördlichen Naturpark. Demnächst sollen Schilder am FFH-Gebiet „Hochfläche um die Hohe Warte“ und an der Schwarzen Elster folgen. Ziel ist, die Schutzgebiete an allen wichtigen Wegeknoten erkennbar zu machen.
VollzeitWohnbereichsleitung (m/w/d)Vita Care Seniore SPZ GmbH – Seniorenpflegezentrum Annahütte · Schipkau OT AnnahütteZur Stelle →Alle 398 Stellen in Südbrandenburg →Der Naturpark erstreckt sich über rund 500 Quadratkilometer. Dazu gehören violett blühende Heide, unzerschnittene Traubeneichenwälder, Bergbaufolgelandschaften und Moore. Die Naturwacht Brandenburg gehört zur Stiftung NaturSchutzFonds Brandenburg.
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Red. / Presseinformation











