Zwischen dem 15. und 30. Januar 2015 wird die nun bereits neunte Auflage der SchulKinoWochen im Land Brandenburg stattfinden, wie immer unter dem Motto: »Sehend lernen – Die Schule im Kino«.
VISION KINO – Netzwerk für Film- und Medienkompetenz organisiert und gestaltet in Kooperation mit FILMERNST auf bewährte Weise diesen Höhepunkt medien- und filmpädagogischer Arbeit. Ermöglicht wird das Projekt ganz maßgeblich durch die kontinuierliche Förderung des Medienboards Berlin-Brandenburg, der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und der Filmförderungsanstalt.
Das Besondere der SchulKinoWochen: Sie wenden sich an alle Schulen und alle Kinos des Landes und präsentieren für alle Jahrgangsstufen ein umfangreiches Programm künstlerisch wertvoller Spiel-, Animations- und Dokumentarfilme. Filme als Teil des Unterrichts und im außerschulischen Lernort Kino: zur Förderung von Medien- und Filmkompetenz, von kultureller und Allgemeinbildung.
Die SchulKinoWochen sind ein quantitatives und qualitatives Kompaktangebot, 2015 gilt das ganz besonders: Mehr Brandenburger Spielstätten als je zuvor – 32 – werden sich beteiligen, neu und wieder dabei ist beispielsweise das Potsdamer Filmmuseum. Gewachsen ist auch das Programm: Mit insgesamt 30 Filmen sind es so viele wie noch nie – und vor allem: thematisch und künstlerisch ist das Angebot ebenso vielfältig wie hochwertig. Dafür sprechen Sonderreihen wie »Klassiker gegen den Krieg« mit »Der Untertan« oder »Im Westen nichts Neues«, aber auch große Regisseurs-Namen wie Volker Schlöndorff, der mit seinem aktuellen Film »Diplomatie« vertreten ist. Zu sehen sind bewegende und brisante Dokumentarfilme, ebenso lukrativ perfekte Literaturverfilmungen wie »Rico, Oskar und die Tieferschatten « oder »Das Schicksal ist ein mieser Verräter«. Thematisch hochaktuell beschäftigen sich etliche Filme mit den Verlockungen und Gefahren virtueller Welten, so zum Beispiel die deutsche Produktion »Who Am I – Kein System ist sicher«.
Zum Auftakt der Brandenburger SchulKinoWochen am 15. Januar (10 Uhr) im Filmmuseum Potsdam werden die Blicke des Publikums gewissermaßen vor die eigene Haustür gelenkt: Sylke Enders Spielfilm »Schönefeld Boulevard« ist das großartige, mutmachende Porträt eines vom Leben nicht gerade auf Rosen gebetteten Mädchens aus Brandenburg. Der neue FILMERNST-Schirmherr, Bildungsminister Günter Baaske, wird die SchulKinoWochen offiziell eröffnen; Regisseurin und Hauptdarstellerin des Films sind Gäste des anschließenden Filmgesprächs.
Bis 30. Januar 2015 sind dann rund 250 Veranstaltungen terminiert, viele davon umrahmt von Moderationen; für Filmgespräche und Diskussionen sind Filmemacher und Referenten angefragt.
Der Eintrittspreis für die Veranstaltungen der SchulKinoWochen beträgt 3,50 € pro Schülerin/Schüler. Für zwei Begleitpersonen pro Klasse ist der Eintritt kostenfrei.
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Anmeldungen ab sofort im FILMERNST-Kinobüro im LISUM Berlin-Brandenburg
Tel: (03378) 209-162 oder online unter [email protected].
Weitere Informationen unter www.filmernst.de
Kontakt: Dr. Jürgen Bretschneider
Tel: 0171/355 99 53 / 030 23887569 / [email protected]
Quelle: Ministerium für Bildung, Jugend und Sport














