Am 10. Juli 2012 erschien bei NIEDERLAUSITZ aktuell eine fiktive Meldung mit dem Titel “Klein Muckirow: 29. Dezember 2039 – 78-Jähriger bei Reparatur der Stromleitung tödlich verunglückt”
Nachzulesen ist diese, wohlgemerkt, fiktive Meldung HIER.
Diese Meldung schlug damals so einige Wellen und sorgte für Irritationen.
Nun hat der Berliner Demografie-Experte Reiner Klingholz die Idee, die bereits 2007 der SPD-Politiker Thomas Kralinksi vorschlug, wieder aufgegriffen. Er hatte den Vorschlag ‘Kontrollierte Verwilderung” genannt.
Dabei geht es den ‘Experten’ sicherlich nicht um die Menschen, die in Dörfern ihre Wurzeln haben, es geht auschließlich um Geld. Klein Muckirow läßt grüßen …..
Die Lausitzer Landtagsabgeordnete Monika Schulz-Höpfner (CDU) erklärt dazu in einer heutigen Pressemitteilung folgendes.
Der Berliner Demografie-Experte Reiner Klingholz hat eine Wegzugsprämie für Bewohner sterbender Dörfer angeregt. Damit könnte auf die steigenden Kosten für die Versorgung dünn besiedelter Gebiete reagiert werden.
Dazu erklärt die Lausitzer Landtagsabgeordnete Monika Schulz-Höpfner (CDU):
„Für ein Flächenland wie Brandenburg ist dies ein fatales Signal. Wenn wir unsere ländlichen Räume nach und nach aufgeben, verlieren wir unsere gewachsene Brandenburger Identität und wertvolles Kulturgut. Es kann nicht das Allheilmittel gegen die Herausforderungen des demographischen Wandels sein, einen künstlichen Anreiz für einen Umzug in nächstgelegene größere Orte zu schaffen. Der aktuellen Bevölkerungsentwicklung müssen wir mit kreativen und dezentralen Lösungen begegnen. Zudem müssen wir flexible Möglichkeiten der Grundversorgung und Infrastruktur erforschen, entwickeln und zeitnah beginnen umzusetzen, vor Ort mit den Menschen gemeinsam.
Ich halte es für arrogant über die Köpfe der Menschen hinweg zu argumentieren, aber dies ist nicht neu. Erinnern wir uns, diese Diskussion wurde schon einmal geführt, damals unter der Überschrift „Verödung der Randregionen.“
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