
Gemeinsame Kontrolle mehrerer Behörden
Am Montag führten Einsatzkräfte auf der Bundesstraße 169 bei Lindchen eine großangelegte Verkehrskontrolle durch. Die Maßnahme wurde von der Polizei Brandenburg koordiniert und durch mehrere Partnerbehörden unterstützt. Neben der Polizei Sachsen waren auch die Bundespolizei, das Technische Hilfswerk (THW), der Zoll, Vertreter der Staatsanwaltschaft, Ärzte sowie Richter beteiligt. Laut Polizeisprecher Jan Karden dienen solche Einsätze der allgemeinen Verkehrssicherheit. „Durch die enge Zusammenarbeit mehrerer Behörden können wir gezielter kontrollieren und dadurch die Sicherheit im Straßenverkehr weiter erhöhen“, erklärte Karden.

Schwerpunkt auf Fahrtüchtigkeit und Fahrzeugzustand
Während der mehrstündigen Kontrolle wurden zahlreiche Fahrzeuge angehalten und überprüft. Im Mittelpunkt standen die Fahrtüchtigkeit der Fahrerinnen und Fahrer, der technische Zustand der Fahrzeuge sowie die Einhaltung von Transport- und Zollvorschriften. Auch Dokumente und Lenkzeiten wurden stichprobenartig kontrolliert. Nach Angaben der Polizei verlief der Einsatz geordnet. In einem Fall wurde ein gefälschter Führerschein festgestellt. Das Dokument wurde sichergestellt, gegen den Fahrzeugführer wurden Ermittlungen eingeleitet.
Polizei kündigt weitere Kontrollen an
Die Polizei Brandenburg kündigte an, ähnliche Schwerpunktkontrollen auch künftig im gesamten Lausitzer Raum gemeinsam mit Partnerbehörden durchzuführen. Ziel sei es, die Verkehrssicherheit weiter zu erhöhen und mögliche Verstöße frühzeitig zu erkennen. Durch die Beteiligung mehrerer Institutionen sollen Kontrollen künftig noch effektiver und breiter angelegt werden. Neben klassischen Verkehrskontrollen werden auch technische Prüfungen und Abstimmungen zwischen den Behörden weiter ausgebaut.
Die Polizeimeldung zur Kontrolle
Am Montag, dem 10.11.2025, fanden an der Senftenberger Straße in Lindchen, sowie in Lieske und Neupetershain sogenannte Komplexkontrollen statt. Mit Unterstützung von Einsatzkräften aus dem Bundesland Sachsen und der Bundespolizei, sowie dem Zoll und dem technischen Hilfswerk wurde die Fahrtauglichkeit von Verkehrsteilnehmern im Bezug auf den Konsum alkoholischer Getränke und anderen berauschender Mitteln überprüft. Bei etwa 270 kontrollierten Fahrzeugen stellten die Beamten 34 Verstöße fest. Darunter waren drei Verkehrsteilnehmer unter Einfluss alkoholischer Getränke, der Drogentest reagierte zehn Mal positiv. Fünf Verkehrsteilnehmer waren nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Zur Beweissicherung wurden Blutentnahmen vom Arzt durchgeführt. Alkohol- und Drogeneinfluss gehören zu den Hauptunfallursachen für Verkehrsunfälle. Auch wenn die Gesamtanzahl der Verkehrsunfälle im Jahr 2024 gesunken ist, gilt es dennoch, den Kontrolldruck aufrecht zu erhalten. Dazu wird die Polizei, neben der Planung weiterer Kontrollstellen, auch während der Streifentätigkeit Verkehrsteilnehmer weiter auf ihre Fahrtauglichkeit im Straßenverkehr überprüfen.
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Red. / Presseinformation






