Die Handwerkskammer Cottbus hat ihre Außenstelle von Königs Wusterhausen nach Wildau verlegt. Wie die Kammer mitteilte, ist das Büro seit dem 16. Februar im LOK 21, Schwartzkopffstraße 1, Halle 21, erreichbar. Der Standortwechsel erfolgt befristet und hängt laut der HWK mit Baumängeln am bisherigen Standort zusammen.
Außenstelle der HWK Cottbus jetzt im LOK 21 in Wildau
Nach Angaben der Handwerkskammer soll mit dem Umzug die Präsenz im Landkreis Dahme-Spreewald gestärkt werden. Der Landkreis gilt als wirtschaftlich dynamisch. Als Faktoren nennt die Kammer die Nähe zum Flughafen Berlin Brandenburg (BER), die Anbindung an Autobahnen und das Schienennetz sowie den Binnenhafen. Zudem wird Dahme-Spreewald als Wissenschafts- und Hochschulstandort beschrieben, der ein attraktives Umfeld für Logistik, Luftfahrt, Handwerk und Dienstleistungsunternehmen in unmittelbarer Nähe zur Hauptstadt biete.
Sylke Radke, kommissarische Hauptgeschäftsführerin der Handwerkskammer Cottbus, erklärt in der Mitteilung, Ziel sei es, Handwerksunternehmen persönlich und passgenau zu beraten und ihre Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Das Serviceangebot für Handwerksbetriebe bleibe unverändert. Mit dem Standort in Wildau sollen Beratungsleistungen sowie Angebote in der Aus- und Weiterbildung weiterhin verlässlich, gut erreichbar und nah an den Betrieben angeboten werden.
Beratung für Handwerksbetriebe von Gründung bis Weiterbildung
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beraten laut Handwerkskammer zu betriebswirtschaftlichen Themen von der Existenzgründung bis zur Nachfolgeberatung. Weitere Themen sind Förderprogramme, Unternehmensführung, Krisenmanagement, Finanzierung und Standortwahl. Auch Inklusions- und Ausbildungsberatung, Berufsorientierung, passgenaue Vermittlung, Weiterbildung, Technologietransfer sowie Innovationsentwicklung gehören nach Angaben der Kammer zu den Schwerpunkten.
Der Umzug wurde nach Angaben der Handwerkskammer notwendig, weil am bisherigen Standort in Königs Wusterhausen bestehende Baumängel nicht behoben werden konnten. Der Standortwechsel nach Wildau sei befristet für die Dauer der Bauphase. In Königs Wusterhausen soll bis Ende 2028 ein neues Bildungs- und Servicezentrum für das Handwerk im Landkreis entstehen.
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Red. / Presseinfo
Bild: HWK Cottbus, Robert Schulz






