Der Rapper Yangpapi aus Guben hat am Freitag, 16. Oktober, seine Debütsingle „Smalltalk“ veröffentlicht. Seinen Weg als Musiker begleitet er mit einer eigenen Dokumentarserie. „Papi Season“ läuft seit dem 7. Oktober auf YouTube und soll bis April 2028 fortgesetzt werden.
Vom Breakdance in Guben zur Arbeit hinter der Kamera
Hinter Yangpapi steht Martin Matz. Er hat deutsch-vietnamesische Wurzeln und ist in Guben aufgewachsen. Nach eigenen Angaben fand er früh im Hip-Hop seine kulturelle Heimat. Angefangen hat er mit Breakdance, später kamen Fotografie und Film dazu. Heute arbeitet er als Director und Kameramann (DoP). Laut Pressemitteilung hat er an Kampagnen für Marken wie BMW, Rolls-Royce, Red Bull und Nivea mitgearbeitet. Mit Yangpapi will er nun seine eigene Geschichte erzählen.
„Ich will etwas erschaffen, auf das meine Kinder eines Tages stolz zeigen und sagen können: Das hat mein Papa gemacht“, wird er im Pressematerial zitiert.
Yangpapi startet mit null Hörern auf Spotify
Die Dokumentarserie „Papi Season“ beginnt mit einer Ansage des Künstlers: „In zwei Jahren bin ich der heißeste Newcomer, den Deutschrap zu bieten hat.“ Der festgehaltene Ausgangspunkt ist der 26. September 2026. Zu diesem Zeitpunkt hatte Yangpapi keine offizielle Veröffentlichung und null monatliche Hörer bei Spotify. Nach eigenen Angaben hat er rund 50.000 Euro in sein Studio und die Technik für seine Produktionen gesteckt.
Geplant sind 18 Hauptfolgen mit einer Länge von 12 bis 30 Minuten. Die Serie soll nicht nur Musikproduktionen und Videos zeigen, sondern auch wirtschaftliche Risiken, Zweifel und mögliche Niederlagen. Teammitglieder und Wegbegleiter kommen ebenfalls zu Wort und hinterfragen seine Entscheidungen. Ob Yangpapi seine Prognose einlöst, bleibt offen. Die erste Folge ist auf YouTube zu sehen.
Debütsingle Smalltalk handelt vom Vergessen
Musikalisch verbindet Yangpapi nach eigener Beschreibung Rhythmen aus dem Drill mit Samples aus klassischem Hip-Hop und Soul. Dazu kommen eingespielte Basslines, Synthesizer und analoge Produktionstechnik. „Smalltalk“ handelt von Menschen, die keinen bleibenden Eindruck hinterlassen, und vom schlechten Gewissen, sie zu vergessen. Die Hook lautet: „Ja, ich vergesse dich.“
„‚Smalltalk‘ ist mein persönliches Hello World. Damit stelle ich mich der Öffentlichkeit vor. Wie groß dieses Hello World wird, entscheidet ihr. Ich für meinen Teil habe 100 Prozent gegeben“, sagt Yangpapi.
Die Single ist bei Streamingdiensten wie Spotify, Apple Music, Tidal, Amazon Music und Deezer erschienen. Das Musikvideo, bei dem er selbst Regie geführt hat, soll am 26. Oktober folgen.
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Live aufgetreten ist Yangpapi schon vor seiner ersten Veröffentlichung. In Guben hat er die Veranstaltungsreihe G-Town Cypher aufgebaut, bei der er Veranstalter, Moderator und Rapper zugleich ist. Zur Ausgabe im Dezember 2024 kamen laut Pressemitteilung rund 120 Besucher in einen Raum, der Platz für etwa 50 Menschen bot. Nicht alle kamen hinein.
Für Ende November 2026 ist eine Unplugged-Version von „Smalltalk“ angekündigt, die nächste Single soll im Februar 2027 erscheinen. Auf Instagram ist der Künstler unter yangpapi.art zu finden. Auf Yangpapi aufmerksam gemacht hat Sven Feldner, Integrations- und Stadtteilmanager des SOS-Kinderdorfs Lausitz in Cottbus.
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Red. / Presseinformation


















