Ein brennendes Getreidefeld hat gestern Nachmittag bei Schönefeld einen umfangreichen Einsatz von Feuerwehr und Polizei ausgelöst. Unweit des Ortsteils Rotberg standen nach Polizeiangaben rund 20 Hektar Fläche in Flammen, zeitweise waren 14 Löschfahrzeuge im Einsatz. Das Feuer breitete sich bis kurz vor Wohnhäusern am Bauernweg aus, verletzt wurde niemand. Als Ursache stellte die Polizei einen technischen Defekt an einer Strohballenpresse fest, durch den Funkenflug entstanden war. Der Flugbetrieb am BER blieb von dem Einsatz unbeeinträchtigt.
Getreidefeldbrand breitet sich bis zu Häusern aus
Mehrere Feuerwehren und die Polizei wurden am Donnerstag kurz vor 15:30 Uhr zu einem brennenden Getreidefeld unweit des Schönefelder Ortsteils Rotberg gerufen. Nach Angaben der Polizei hatte sich das Feuer bereits über eine größere Fläche ausgebreitet. Die Flammen erreichten im weiteren Verlauf den Bereich bis kurz vor die Wohnhäuser Am Bauernweg. Zur Bekämpfung des Feuers waren zeitweise insgesamt 14 Löschfahrzeuge im Einsatz. Nach bisherigen Angaben der Polizei waren rund 20 Hektar Fläche von dem Brand betroffen. Der Löscheinsatz dauerte bis nach 17:30 Uhr an. Verletzt wurde nach bisherigen Auskünften niemand. Weitere Angaben zu möglichen Sachschäden machte die Polizei in ihrer Mitteilung nicht.
Technischer Defekt an Strohballenpresse als Ursache
Auch die Ursache für den Getreidefeldbrand bei Schönefeld steht nach Angaben der Polizei fest. Demnach hatte ein technischer Defekt an einer Strohballenpresse den Brand ausgelöst. Durch den Defekt kam es zu Funkenflug, der schließlich das Getreidefeld in Brand setzte. Von dort breitete sich das Feuer über die landwirtschaftliche Fläche aus. Trotz des Einsatzes im Bereich Schönefeld hatte der Brand keine Auswirkungen auf den Flugbetrieb am nahe gelegenen Flughafen BER. Nach Angaben der Polizei lief der Flugbetrieb während des Einsatzes ohne Beeinträchtigungen weiter.
Weitere Polizeimeldungen aus Dahme-Spreewald:
Groß Köris: Der Polizei wurde am frühen Freitagmorgen kurz nach Mitternacht gemeldet, dass Diebe ihr Unwesen in der Berliner Straße getrieben hatten. Von zwei Elektro-Ladesäulen waren Kabel durchtrennt und gestohlen worden, so dass die verursachten Schäden im vierstelligen Eurobereich liegen. Nach einer ersten Spurensicherung hat inzwischen die Kriminalpolizei weiterführende Ermittlungen übernommen.
A13 bei Duben: Über einen Verkehrsunfall auf der BAB 13 in Fahrtrichtung Dresden wurde die Polizei am Freitagmorgen kurz nach 01:00 Uhr informiert. Bei einem PKW MERCEDES war ein Reifen geplatzt, so dass das Auto aus der Spur geriet und gegen eine Betonschutzplanke der Baustelle stieß. Verletzt wurde niemand, aber bei einem Sachschaden von mindestens 5.000 Euro war der Mietwagen anschließend ein Fall für den Abschleppdienst.
Mittenwalde: Zu einem Auffahrunfall auf der Landesstraße L30 wurde die Polizei am Donnerstagabend kurz vor 18:30 Uhr gerufen. Zwischen der Autobahnauffahrt und dem Ortseingang war auf Höhe der Tankstelle ein PKW MERCEDES gegen einen NISSAN gestoßen, was Sachschäden von rund 10.000 Euro zur Folge hatte. Verletzt wurde dabei ersten Aussagen zufolge niemand und beide Autos blieben trotz der Beschädigungen weiter fahrbereit.
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Red. / Presseinfo
Bild: croissant2203/Pixabay




