Noch bis zum 30. September können sich Vereine, Einrichtungen und Einzelpersonen um den Inklusionspreis des Landkreises Oberspreewald-Lausitz bewerben. Das Thema lautet in diesem Jahr Freizeit und Kultur.
Der Preis ist mit 1.500 Euro dotiert
Der Landkreis sucht Projekte, Ideen und Initiativen, die Inklusion im Alltag sichtbar machen und Menschen zusammenbringen. Ausgelobt sind 1.500 Euro. Bewerben kann man sich selbst, man kann aber auch andere vorschlagen.
Mit dem Themenrahmen „Freizeit und Kultur“ rückt die Kreisverwaltung Angebote in den Blick, die Begegnung ermöglichen und Barrieren abbauen – inklusive Vereinsangebote etwa, kulturelle Veranstaltungen oder kreative Freizeitprojekte.
Wer sich um den Inklusionspreis bewerben kann
Angesprochen sind ausdrücklich alle: Vereine, Einrichtungen, Initiativen, Jugendclubs, Kulturakteure und engagierte Einzelpersonen, die im Landkreis für Inklusion eintreten oder entsprechende Angebote schaffen. Innerhalb des Themenrahmens ist der Gestaltungsspielraum bewusst weit gefasst.
Zwei Bedingungen nennt der Landkreis: Mit der Umsetzung des eingereichten Projekts muss bis zum 30. September 2026 begonnen worden sein, und eine Doppelprämierung derselben Aktivität ist ausgeschlossen. Entscheidend sei das Engagement für Teilhabe, Gleichberechtigung und Barrierefreiheit.
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Frühere Preisträger kamen aus dem Handwerk
Der Inklusionspreis hat im Landkreis eine längere Geschichte. 2024 gingen die Auszeichnungen an zwei Unternehmen aus Vetschau, die Menschen mit Behinderung beschäftigen und ausbilden. In den Jahren davor wurden unter anderem ein Seniorenprojekt und eine Kita prämiert.
Bewerbungsschluss ist der 30. September
Das Bewerbungsformular und weitere Informationen stellt der Landkreis unter osl-online.de/inklusionspreis bereit. Wer teilnehmen will, hat dafür noch gut eine Woche Zeit.
Wer den Inklusionspreis 2026 bekommt, wird zum Jahresende bei einer Preisverleihung bekannt gegeben. Die Einzelheiten dazu bespricht der Landkreis nach eigenen Angaben mit den prämierten Akteuren.
Flyer und Plakat zum Preis stellt die Pressestelle des Landkreises zum Download bereit. Rückfragen beantwortet sie unter der Nummer 03573 870-1003.
Warum der Themenrahmen diesmal enger ist
Anders als bei einem offenen Aufruf gibt der Landkreis in diesem Jahr ein Feld vor. Das grenzt zwar ein, macht die Bewerbungen aber vergleichbar: Gesucht wird nicht das größte Projekt, sondern eines, das Begegnung in Freizeit und Kultur tatsächlich möglich macht.
Beispiele dafür finden sich in fast jeder Gemeinde – ein Verein, der sein Training öffnet, eine Veranstaltung mit Gebärdensprachdolmetschern, ein Jugendclub mit barrierefreiem Zugang. Wer so etwas anbietet oder kennt, kann es beim Landkreis einreichen.
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Red. / Presseinformation





