Bei einem Unfall auf der B 97 bei Schwepnitz im Landkreis Bautzen ist am Samstagnachmittag ein 64-jähriger Autofahrer ums Leben gekommen. Nach Angaben der Polizeidirektion Görlitz kam der Mann gegen 14:50 Uhr aus bislang unbekannter Ursache von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum. Die Bundesstraße war für mehrere Stunden voll gesperrt.
Tödlicher Unfall auf der B 97 bei Schwepnitz
Der 64-Jährige war mit seinem Wagen von Großgrabe in Richtung Schwepnitz unterwegs, als er aus bislang unbekannter Ursache nach links von der Fahrbahn abkam. Das Auto prallte frontal gegen einen Baum. Der Mann wurde im Fahrzeug eingeklemmt und erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen.
Den Sachschaden schätzt die Polizei nach ersten Angaben auf rund 7.000 Euro. Rettungsdienst und Feuerwehr waren im Einsatz, das Wrack wurde sichergestellt. Nach dem Unfall auf der B 97 blieb die Bundesstraße für mehrere Stunden voll gesperrt. Der Verkehrsunfalldienst hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.
Weitere Polizeimeldungen aus dem Landkreis Bautzen
Bischofswerda: Eine Streife des Bautzener Reviers hat am Samstagmittag einen 34-Jährigen mit seinem E-Scooter auf der Belmsdorfer Straße in Bischofswerda zur Verkehrskontrolle gestoppt. Für das Elektrokleinstfahrzeug bestand kein gültiger Versicherungsschutz. Ein Drogentest bei dem deutschen Staatsangehörigen reagierte positiv auf Amphetamin. Die Fahrt war beendet. Es ging zur Blutentnahme. Der Verkehrs- und Verfügungsdienst des Bautzener Reviers befasst sich mit dem Fall.
Hoyerswerda: Am Samstag, den 18. Juli 2026, ist ein Geschädigter bei Hoyerswerda Betrügern aufgesessen. Der Mann erhielt eine E-Mail seines Kreditinstitutes mit der Aufforderung, persönliche Daten zu aktualisieren. Das ahnungslose Opfer kam der Aufforderung nach und gab sensible Daten preis. Die Kriminellen erlangten so offenbar Fernzugriff zum Onlinebanking. Der 54-Jährige stellte fest, dass die Kriminellen knapp 28.000 Euro unberechtigt abbuchten. Weitere Überweisungen konnte der Geschädigte verhindern. Der Revierkriminaldienst Hoyerswerda ermittelt wegen Betrugs. Die Polizei warnt: Vorsicht bei E-Mails von vermeintlichen Kreditinstituten! Geben Sie niemals sensible Daten am Telefon oder im Internet preis! Hinterfragen Sie den Wahrheitsgehalt bei Ihrer Bank! Seien Sie wachsam! Weitere Informationen erhalten Sie unter folgendem Link: https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/
Hoyerswerda: In der Nacht zu Samstag ist es an der Dillinger Straße in Hoyerswerda zu einem Raub gekommen. Zwei Tatverdächtige bedrohten einen 27-Jährigen offenbar mit einem Messer und entwendeten das Smartphone des Geschädigten. Verletzt wurde das Opfer nicht. Der Stehlschaden belief sich auf rund 1.500 Euro. Durch eine Ortungsfunktion konnte das Handy lokalisiert werden. Durch die zuständige Staatsanwaltschaft wurde eine Wohnungsdurchsuchung angeordnet. Die Beamten stellten das Diebesgut sicher. Gegen die beiden 17-jährigen Tatverdächtigen, ein afghanischer sowie ein deutsch-kasachischer Staatsangehöriger, wird wegen des Verdachts des schweren Raubes ermittelt.
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