In der ältesten Gartenstadt Deutschlands im Senftenberger Ortsteil Brieske hat der vierte und letzte Bauabschnitt der großen Nachpflanzungs-Aktion begonnen. Ziel ist es, den historischen Baumbestand entlang der Ringstraße in Marga vollständig zu erneuern und das denkmalgeschützte Gesamtbild langfristig zu sichern.
Letzter Bauabschnitt sichert Margas grünes Kunstwerk
Am gestrigen Mittwoch, dem 18. Februar, ist im Ortsteil Brieske der Stadt Senftenberg der vierte und letzte Bauabschnitt der mehrjährigen Nachpflanzungs-Aktion gestartet worden. Für den neuen grünen Ringstraßen-Gürtel werden die letzten 26 geschädigten Krimlinden gefällt. Sie machen Platz für junge Linden, die im Herbst dieses Jahres, spätestens jedoch im Frühjahr 2027, nachgepflanzt werden sollen.
Mit dem Abschluss dieses Abschnitts wird die groß angelegte Baumaktion beendet. Insgesamt werden knapp 180 Krim-Linden neu gepflanzt sein. Ein Großteil dieser Neupflanzungen erfolgte bereits in den vergangenen Jahren. Ziel der Maßnahme ist es, den kompletten Baumbestand der Ringstraße zu erneuern und für die kommenden 100 Jahre zu sichern. Damit soll das grüne Kunstwerk der Gartenstadt als einheitliches historisches Gesamtbild auch für zukünftige Generationen erhalten bleiben.
Maßnahmen sind abgestimmt und genehmigt
Die Fällungen sowie die geplanten Neupflanzungen wurden mit der Oberen Denkmalschutzbehörde des Landes Brandenburg und der Naturschutzbehörde des Landkreises Oberspreewald-Lausitz abgestimmt. Zudem fassten die Stadtverordneten im November 2025 einen entsprechenden Beschluss. Ein aktueller Genehmigungsbescheid der Unteren Naturschutzbehörde liegt ebenfalls vor.
Bürgermeister Andreas Pfeiffer betont die Bedeutung der Maßnahme für die Stadt: „Die hundertjährigen Linden liegen vielen am Herzen. Das ist gut so. Gerade deshalb arbeiten wir im Rathaus intensiv daran, der ältesten Gartenstadt Deutschlands samt ihrem grünen Kunstwerk wieder ein geschlossenes und würdiges Alleebild zu geben. In ein paar Jahren werden wir uns gemeinsam daran erfreuen können.“
Fällungen bis Ende Februar abgeschlossen
Die letzten betroffenen Bäume werden bis Ende Februar von einer Fachfirma gefällt und beräumt. Die Arbeiten werden durch eine ökologische Baumbegleitung überwacht. Während der Bauzeit kommt es zu Einschränkungen. Die Stadt bittet die unmittelbar betroffenen Bewohnerinnen und Bewohner der Gartenstadt um Verständnis.
Der Baumbestand in der Gartenstadt Marga im Ortsteil Brieske steht unter Denkmalschutz. Neben den Linden gehören auch Ulmen, Rotahorn, Rotdorn, Säulenpappeln und Scheinakazien zum historischen Bestand. Mit dem nun gestarteten letzten Bauabschnitt wird die umfassende Nachpflanzungs-Aktion in der Gartenstadt abgeschlossen.
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